
Direkt nach dem Wunsch nach weißer Weihnacht kommt für viele Nürnberger der nach Schnee zum Christkindlesmarkt. Die wahrscheinlich bekannteste Veranstaltung der Stadt beginnt am kommenden Freitag (28. November) offiziell mit dem Prolog des Christkindes, dem Tausende Menschen aus aller Welt lauschen. Nachdem in den letzten Tagen bereits Schnee fiel, stellt sich die Frage: Rieselt es auch zum Start des Christkindesmarktes?
So viel ist sicher: Kalt genug wäre es. Bis zur Eröffnung am Freitag steigt das Thermometer nur noch sporadisch über die Null-Grad-Marke, die Maximaltemperatur liegt bei etwa drei Grad - gerade dann, wenn die Sonne verschwindet, droht aber Frost. Nur für Schnee braucht es bekanntlich auch Niederschlag und hier wird es kompliziert.
Wetter zum Christkindlesmarkt: Das sind die Prognosen zur Eröffnung
Der fränkische Experte „Wetterochs“ dämpft beispielsweise die Hoffnungen etwas. Zwar fällt am Dienstag und Mittwoch gelegentlich Regen und oberhalb von etwa 400 Metern auch Schnee. „Die Wolkendecke lockert zunehmend auf und die Luft wird trockener“, erklärt der Experte und beruft sich auf aktuelle Modelle, die noch nicht final seien, aber: „Dadurch nimmt die Neigung zu Zwischenaufheiterungen zu.“ Heißt: Eher Sonne als Niederschlag - und damit wohl kein Schnee zur Christkindlesmarkt-Eröffnung.
Dafür wird es kühl. Durch die zeitweise klaren Nächte sinkt das Thermometer auf Werte bis unter minus fünf Grad, während es tagsüber maximal zwei werden - wohlgemerkt im Plusbereich. Ideales Wetter also für einen heißen Glühwein auf dem Christkindlesmarkt - allerdings ohne Schnee. Zumindest sieht es, Stand jetzt, danach aus.

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