
Gedanken zu Frieden, historischer Verantwortung und gelebter Kameradschaft standen bei der Jahresversammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) Laaber im Pilsacher Gasthaus Kerschensteiner im Fokus. Der stellvertretende Bürgermeister Stefan Heß überbrachte die Grüße der Gemeinde und würdigte die Arbeit der Kameradschaft. Respekt, Zusammenhalt und Werte, wie sie die SKK Laaber vertrete, seien heute wichtiger denn je. Diese Werte müssten an die jüngere Generation weitergegeben werden, betonte Heß und sicherte zugleich die fortwährende Unterstützung der Gemeinde zu.
Ortspfarrer Thomas Eholzer richtete nachdenkliche Worte an die Versammlung. Erst vor kurzem hatte er die Kriegsgräberstätte in Neumarkt besucht – ein Eindruck, der ihn sichtbar bewegte. Die Gräber zeigten in ernüchternder Weise, was Menschen einander im Krieg antun, weil sie es nicht schaffen, friedlich miteinander umzugehen. Eholzer erinnerte an das Gebot „Du sollst nicht töten“ und mahnte, sich immer wieder bewusst zu machen, wie furchtbar Krieg sei. Frieden und Menschlichkeit seien ein gemeinsamer Auftrag.
Lebendige Kameradschaft in Laaber
Im Bericht des ersten Vorsitzenden Georg Semmler wurde deutlich, wie lebendig die Kameradschaft in Laaber ist. Besonders hob er die Fahnenweihe der Kameraden der SRK Dietkirchen hervor, zu der man dem Verein auch eine kleine Spende überreichte. Darüber hinaus lebte die Kameradschaft auch durch einen gemeinsamen Abend und eine Wanderung im vergangenen Jahr. Die Verbindung zwischen beiden Vereinen sei eng und wertvoll.
Ein wichtiges Thema der Versammlung war die eigene, doch sehr in Mitleidenschaft gezogene Vereinsfahne, deren Renovierung bereits in der letzten Hauptversammlung angekündigt worden war. Auf Empfehlung der SRK Dietkirchen wurde sie bei Regens Wagner Michelfeld im vergangenem Jahr in Teilen fachgerecht restauriert. Die Kosten von 2.144 Euro werden erst im nächsten Kassenbericht aufschlagen, konnten allerdings bereits dank Spenden und einem Zuschuss der Gemeinde schon reduziert werden. Die Fahne sei nun wieder in einem Zustand, der für die nächsten 15 bis 20 Jahre Bestand haben solle, so Semmler zu den anwesenden Mitgliedern.
Für das kommende Jahr ist ein gemeinsamer Tagesausflug mit der SRK Dietkirchen geplant, dessen Organisation der stellvertretende Vorsitzende Albin Lehmeier übernimmt.
Zum Abschluss dankte Georg Semmler der gesamten Vorstandschaft, den Fahnen- und Uniformträgern sowie der Gemeinde Pilsach für ihre fortwährende Unterstützung.
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