
Der Applaus-Award für unabhängige Musikclubs und Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz ist einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise. Jetzt wurde die Auszeichnung für das Jahr 2025 in München von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verliehen. Auch zwei Institutionen aus der Metropolregion Nürnberg wurden geehrt.
Die Applaus-Awards gingen diesmal an insgesamt 88 Spielstätten und Konzertreihen für ihre herausragende Arbeit, ihre kreative Programmgestaltung und ihr gesellschaftliches Engagement – verbunden mit insgesamt 1,7 Millionen Euro Preisgeldern. Der Award wird in insgesamt sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 50.000 Euro verliehen. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“ oder „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger ausgewählt.
In der Kategorie „Beste Livemusikspielstätte“ wurden 22 Spielstätten in ganz Deutschland ausgezeichnet, darunter auch das Kulturzentrum Erlangen. Holger Watzka, Leiter der Abteilung Musik und Wort, zeigt sich erfreut: „Wir sind sehr dankbar und stolz, den Applaus-Award in der Kategorie ‚Beste Livemusikspielstätte‘ als einziger Spielort in Bayern bekommen zu haben. Wir nehmen diese Auszeichnung als starke Motivation, weiterhin mutige, vielfältige und diverse Konzerte zu ermöglichen.“
Applaus-Award 2025: Auch Z-Bau und E-Werk bekommen Auszeichnung
Der Preis ist mit 25.000 Euro für das E-Werk in Erlangen verbunden. In der Kategorie „Beste Livemusikprogramme“ wurde der Z-Bau in Nürnberg ausgezeichnet und erhält 40.000 Euro Preisgeld.
Im Rahmen der Applaus-Gala in München ging ein weiterer Preis in die Metropolregion: Die Kneipe „Töpfla - Die Kultkneipe“ in Höchstadt ist erste Preisträgerin des neuen Gema-Awards „Musikkneipe des Jahres“ und konnte im Publikumsvoting besonders überzeugen. „Musikkneipen sind weit mehr als Veranstaltungsorte, sie sind soziale Treffpunkte und unverzichtbare Bühnen für Musikerinnen und Musiker aller Generationen. Mit dem Preis wollen wir diese besonderen Orte würdigen“, sagt Christian Seitz, Direktor bei der Gema.

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