Fürth - Fürth galt früher als „graue Maus“ der Region, inzwischen hat die Stadt den Ruf einer „Boomtown“. Von hier zu berichten, war indes immer schon ein Vergnügen und eine Ehre.
15.10.2025 18:00 Uhr

Fürth? Es ist noch nicht allzu lange her, dass sich bei der Erwähnung der Stadt, oft auch des in Mithaftung genommenen Landkreises, ein Lächeln auf die Lippen von Auswärtigen in der Region schlich. Und meistens war es kein freundliches Lächeln, bestenfalls ein mitleidiges, häufig ein hämisches. Fürth? Wer will da schon daheim sein?

Schon immer galt: natürlich die Fürtherinnen und Fürther, und das mit Überzeugung, ja mit Inbrunst, denn sie wussten: Ihre Heimat ist weit mehr als die „graue Maus“, als die sie oft geschmäht wurde, gerne pflegte man die Underdog-Mentalität, das Unterschätztsein. Seit einigen Jahren indes ist auch bei den meisten Auswärtigen die Geringschätzung der Anerkennung gewichen: Fürth gilt heute als „Boomtown“ der Region, nur noch die Verbohrtesten unter den Bewohnerinnen und Bewohnern einer großen Nachbarstadt weigern sich, ihre Meinung zu korrigieren.

Seit dem 1000-Jahr-Jubiläum hat Fürth noch mal rasant an Lebensqualität gewonnen

Gerne kommen Menschen hierher, nicht nur zur Michaelis-Kirchweih oder zum Kneipenbummel in der Gustavstraße. Und viele (auch immer mehr Journalistenkolleginnen und -kollegen) ziehen ganz bewusst hierher, weil sie die Atmosphäre der überschaubaren Großstadt schätzen. Insbesondere seit ihrem 1000-Jahr-Jubiläum 2007 hat sie noch einmal rasant an Lebensqualität gewonnen.

Dem versucht unsere Lokalredaktion von ihrem Domizil im ehemaligen Humbser-Brauereikomplex aus Rechnung zu tragen; tagtäglich, beinahe rund um die Uhr und das auf allen heute gängigen Ebenen. Selbstredend nach wie vor in der täglichen gedruckten Zeitung, im E-Paper (das längst schon am Vorabend zu haben ist), auf unserer Online-Plattform NN.de, auf unserer Facebook-Seite und auf unserem Instagram-Account.

Alles ist wichtig: Wie hat der Stadtrat über welches brenzlige Thema entschieden? Tritt der Dauer-OB noch einmal an? Welche neue Gaststätte öffnet, welche Festivität steht an? Was tut sich in der Wirtschaft, was in der Kulturszene? Wo hat es gekracht? Warum gibt es nicht genug Wohnungen? Und warum werden sie immer teurer?

Die Liste ließe sich lange fortsetzen, und bei aller Automatisierung und aller KI: Gemacht werden müssen gute Beiträge - gerade im Lokalen - von kundigen Journalistinnen und Journalisten, sorgfältig recherchiert, erfragt und in textliche Form gegossen. Und so aktuell wie möglich; online first, lautet die moderne Devise.

Die acht für Stadt und Landkreis Fürth zuständigen Redaktionsmitglieder müssen dabei Allrounder sein, sie haben ihre Schwerpunkte, aber allzu viel Spezialistentum ist nicht möglich: Im Zweifelsfall muss sich jede und jeder auf jedes denkbare Thema einlassen können.

Doch wo auch immer, was auch immer: Im Mittelpunkt steht bei unserer Berichterstattung der Mensch, die Kundschaft, die Leserin, der Leser in Stadt und Landkreis Fürth. Sie!


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