
Wie zufrieden sind die Fürtherinnen und Fürther mit ihrer Stadt? Verändert sich die Kleeblattstadt zum Guten - oder zum Schlechten? Alle drei Jahre befragt die Stadt Fürth ihre Bürgerinnen und Bürger in einer repräsentativ ausgelegten Umfrage. Rund 1000 Menschen haben sich dieses Mal beteiligt, die wichtigsten Ergebnisse hat das Rathaus jetzt in einer Pressemitteilung gebündelt.
Die Zufriedenheit ist demnach weiter gewachsen: Erstmals leben 93 Prozent „sehr gerne und gerne“ in Fürth, das sind noch einmal mehr als 2022 (89 Prozent). Nur 0,4 Prozent antworteten mit „ungern“. Bei der Frage „Wie würden Sie Fürth charakterisieren?“ wird am häufigsten „lebenswert“ (71 Prozent) genannt vor „Stadt der kurzen Wege“ (66), „Stadt mit viel Grün“ (62) und „gemütlich“ (57). 78 Prozent der Befragten bescheinigen der Stadt Fürth eine positive Entwicklung, lediglich fünf Prozent erkennen keine und sechs Prozent eine negative Entwicklung.
Bei der Analyse 2022 war vor allem die Zufriedenheit mit der Stadtverwaltung verbesserungswürdig, nur 59 Prozent der Befragten zogen ein positives Fazit; ganze zehn Prozent gaben sogar "sehr unzufrieden" an. Lange Wartezeiten in den Behörden dürften hier eine große Rolle gespielt haben. Das Urteil fällt inzwischen anders aus: 63 Prozent zeigen sich zufrieden, während nur noch zwei Prozent mit „sehr unzufrieden“ antworteten.
Umfrage 2025 in Fürth: Wie attraktiv ist die Innenstadt für ihre Bewohner?
Bei der Frage, wo die Stadt Fürth am meisten Geld investieren sollte, wurden am häufigsten die Bereiche Sanierung der Schulgebäude sowie Förderung des Wohnungsbaus mit je 55 Prozent und der Unterhalt der Infrastruktur wie Straßen und Brücken mit 48 Prozent genannt. Hohe Zustimmungswerte kamen für die Entwicklung der Innenstadt, für den ÖPNV, die Atmosphäre am Fürther Markt, die Grünflächen in der City. Besonders wichtig: 76 Prozent sind mit der Sicherheit und der Kriminalitätslage in der Innenstadt zufrieden. „Dies ist ein ausgesprochen hoher Wert für eine bundesdeutsche Großstadt“, heißt es dazu aus dem Rathaus.
Auf die offene Frage, was man als Bürgermeisterin oder Bürgermeister als Erstes in Angriff nehmen würde, wurden am häufigsten Maßnahmen für die Bereiche Mobilität (34 Prozent), Bildung und Soziales (18) sowie Stadtgestaltung und Aufenthaltsqualität und Wohnen (je 12) genannt.
Die Befragung zeige, „dass die Bürgerinnen und Bürger sehr gern in Fürth leben und mit vielen Aspekten des täglichen Lebens zufrieden sind“, sagt Oberbürgermeister Thomas Jung. „Besonders freut mich, dass die meisten Menschen erneut eine positive Veränderung der Stadtentwicklung sehen. Das zeigt uns, dass wir mit unserer Politik im Rathaus weiterhin auf einem guten Weg sind. Wir arbeiten weiter konzentriert daran, dass die positiven Aspekte positiv bleiben und kritisch bearbeitet werden.“
Die komplette Auswertung ist abrufbar unter fuerth.de
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