
Relativ hilflos war ein 90-jähriger Autofahrer in der Nacht zum Samstag auf der A7 nahe der Anschlussstelle Uffenheim-Langensteinach, zwischen Rothenburg ob der Tauber und Würzburg gelegen. Wie ein Sprecher der Polizei berichtet, war der Wagen des Mannes auf den Fahrbahnen der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Süden aufgefallen.
Der Polizeisprecher nannte die Fahrweise des Seniors „äußerst langsam“. Der 90-Jährige sei auf der rechten Fahrspur in Schlangenlinien unterwegs gewesen und auch immer wieder auf den Seitenstreifen geraten. Maximal sei der Wagen mit 80 Kilometern pro Stunde gefahren, teilweise nur mit Tempo 50.
Polizei über den 90-Jährigen auf der A7: „Bremste kurzzeitig bis zum Stillstand ab“
„Zudem bremste er kurzzeitig bis zum Stillstand ab. Da er immer wieder den rechten Blinker setzte, wollte er offensichtlich die Autobahn verlassen, fand jedoch nicht die Ausfahrt“, erklärt der Polizeisprecher. Polizisten der für diesen Abschnitt der A7 zuständigen Inspektion Rothenburg stoppten den Wagen des Seniors. Auf die Frage nach seinem Fahrziel habe der Mann „keine schlüssigen Angaben“ machen können. Er habe noch nicht einmal gewusst, dass er sich auf einer Autobahn befand, erklärt der Polizeisprecher.
Weiterfahren durfte der 90-Jährige mit seinem Wagen nicht mehr. Er wurde zur Polizei-Dienststelle in Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach gebracht, wo seine Angehörigen verständigt wurden. Das Auto wurde verkehrssicher außerhalb der Autobahn abgestellt. Polizisten riefen schließlich ein Taxi, dessen Fahrer den Senior nach Hause brachte. Die zuständige Führerscheinstelle wird über den Vorfall informiert.
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