Lichtenau - Ein heftiger Unfall mit vier Sattelzügen und einem Wohnmobil auf der A6 zwischen Ansbach und Nürnberg hat für reichlich Wirbel und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Sachschaden wird auf bis zu 200.000 Euro geschätzt.
23.10.2025 11:26 Uhr

Stillstand auf der Autobahn, Blaulicht und Flüssigkeiten auf der Fahrbahn: Auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Ansbach und Lichtenau kam es am Mittwochvormittag, 22. Oktober, zu einem folgenschweren Auffahrunfall mit vier Lkw und einem Wohnmobil. Das berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.

Gegen 10.25 Uhr hatte sich auf der Fahrbahn in Richtung Waidhaus/Pilsen ein Rückstau vor einer Baustelle gebildet. Drei Sattelzug-Fahrer hielten auf dem rechten Fahrstreifen an, als ein nachfolgender Sattelzug die Situation zu spät erkannte. Er prallte auf das letzte Fahrzeug in der Reihe, das dadurch auf die beiden vorausfahrenden Laster geschoben wurde.

Kurz darauf konnte auch der Fahrer eines Wohnmobils wegen ausgelaufener „Betriebsflüssigkeiten“ nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in den hintersten Sattelzug – jenen, der den Unfall ursprünglich verursacht hatte, heißt es im Polizeibericht.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Zwei der beteiligten Sattelzüge sowie das Wohnmobil wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die übrigen Fahrzeuge konnten ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Der Sachschaden wird laut Polizei auf mindestens 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ansbach, Brodswinden, Burgoberbach und Lichtenau. Sie sicherten die Unfallstelle und beseitigten die ausgelaufenen Flüssigkeiten. Die Straßenmeisterei Herrieden übernahm die weitere Reinigung der Fahrbahn und die Absicherung.


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