
Ein Kleintransporter prallte am frühen Dienstagmorgen, 21. Oktober, laut Polizeibericht mit hoher Geschwindigkeit auf einen Verkehrssicherungsanhänger, der zur Absicherung einer nächtlichen Baustelle auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt war. Der Unfall ereignete sich um 0.55 Uhr auf der A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Abfahrt Richtung Roth in Fahrtrichtung Heilbronn.
Der Fahrer des Kleintransporters erlitt schwerere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei seien diese ursprünglich als lebensgefährlich eingeschätzt worden, doch am Dienstagmorgen gab es Entwarnung. Die Polizei geht nicht davon aus, dass sich zum Unfallzeitpunkt Personen in dem Absicherungsfahrzeug befanden - offenbar war dort nur der Anhänger abgestellt.
Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei 45.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 51-jährigen Fahrer wahrnehmen. Zudem wurde im Führerhaus eine Weinflasche aufgefunden. Um den Alkoholwert des Fahrers zu ermitteln, wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Die A6 war in Fahrtrichtung Heilbronn zunächst vollständig gesperrt, weil ein Rettungshubschrauber kurzzeitig an der Unfallstelle landete. Anschließend wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, die Beeinträchtigungen zogen sich bis in die Morgenstunden hin und betrafen auch den Berufsverkehr.
Die Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Schwabach und die Autobahnmeisterei wurden zur Absicherung des Unfallorts alarmiert.
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