
„Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten“, lautet ein Sprichwort. Und die Wurzeln der Hersbrucker Zeitung sind tief, tiefer sogar als die der NN und des Verlags Nürnberger Presse, zu dem wir seit 2022 gehören.
Die Wurzeln der HZ reichen bis ins Jahr 1848 zurück. Damals gründete der gelernte Schriftsetzer und Lithograph Konrad Bartholomäus Pfeiffer in gemieteten Räumen in der Kirchgasse in Hersbruck eine kleine Druckerei – mit dem festen Vorsatz, nicht nur Druckaufträge auszuführen, sondern auch ein eigenes Lokalblatt herauszugeben.
Hersbrucker Zeitung: Von Anfang mit Haltung
Zwar war die Zulassung zunächst auf ein Amts- und Anzeigenblatt beschränkt, doch Pfeiffer, ein Freigeist und leidenschaftlicher Demokrat der 1848er-Bewegung, ließ sich davon nicht beirren. In Eigenanzeigen warb er für revolutionäre Werke wie „Die Grundrechte des deutschen Volkes“ – sehr zum Missfallen des Landrichters und des evangelischen Dekans, die ihn fortan zu den „missliebigen Demokraten“ zählten. Pfeiffer nahm das mit Haltung.
Und Haltung legen wir auch heute noch an den Tag. Mit viel journalistischem Herzblut berichten wir tagtäglich über das, was die Menschen in Hersbruck und Umgebung bewegt. Ob es um die Ausweisung eines Baugebiets geht oder die Parkplatzsituation am Tourismusmagnet Nummer 1, dem Happurger Stausee, um die Proteste der Landwirte, ums Ladensterben, die Versorgung auf dem Land, um lokale Unternehmen oder die Gastro- und Kultur-Szene: Unseren Reporterinnen und Reportern gehen die Themen nicht aus.
Nachrichten aus Hersbruck und dem Umland auf allen Kanälen
Längst sind sie dabei nicht mehr nur mit Stift, Block und Foto unterwegs. Sie filmen, nehmen O-Töne auf und liefern unseren Leserinnen und Lesern die Nachrichten auf vielen Kanälen: als gedruckte Zeitung, als E-Paper, online auf NN.de sowie in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Und weil unser Team nicht überall in den insgesamt 18 Gemeinden unseres Verbreitungsgebiets im Nürnberger Land und der angrenzenden Oberpfalz sein kann, haben wir viele freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wir fühlen uns der Region verpflichtet – nicht nur mit unseren Worten, sondern auch mit Taten. Das zeigt sich darin, dass wir Paten einer Hutanger-Kuh sind – unser Beitrag, die einzigartige Kulturlandschaft hier zu erhalten. Die Hersbrucker Schweiz kann es da durchaus mit der Fränkischen aufnehmen. Sie hat sogar einen Trumpf: Oberkrumbach. Der kleine Ort hat beim bayerischen Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2025 Gold gewonnen – worüber wir natürlich berichtet haben.
Verlässlicher und unabhängiger Lokaljournalismus
Die Hersbrucker Zeitung ist aber mehr als bloßer Spiegel der Region. „Ihr seid ein Stück Heimat“, rief uns vergangenes Jahr ein Leser zu, als wir mit dem NN.de-Bus durch unser Gebiet tourten. Und er hat recht: Wir stehen hier fest verwurzelt - für einen verlässlichen und unabhängigen Lokaljournalismus.
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