
Eine nächtliche Verfolgungsfahrt hat am späten Samstagabend, 20. September, mehrere Polizeistreifen beschäftigt und endete mit zwei beschädigten Einsatzfahrzeugen. Angefangen hat alles mit einer gewöhnlichen Geschwindigkeitskontrolle: Ein 25-Jähriger war der Polizei gegen 23.30 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Rothenburg ob der Tauber an der A7 wegen zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen, wie die Polizeiinspektion Rothenburg ob der Tauber berichtet.
Der Mann reagierte allerdings nicht auf die Anhaltezeichen der Beamtinnen und Beamten, sondern flüchtete. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Daraufhin stoppte der 25-Jährige kurz bei Neusitz, gab jedoch wieder Gas, als die Polizistinnen und Polizisten an seinen Mercedes herantraten, und setzte seine Flucht in Richtung Ansbach fort. Mehrere Streifenwagen aus Bad Windsheim, Ansbach und Rothenburg nahmen die Verfolgung auf.
Auf einem Feldweg bei Windelsbach konnte der Wagen schließlich gestoppt werden. Der Fahrer versuchte noch einmal zu fliehen, beschädigte dabei jedoch zwei Polizeifahrzeuge und konnte anschließend nicht mehr weiterfahren. Da er sich „trotz Umstellung“ weigerte, auszusteigen, schlugen die Einsatzkräfte eine Seitenscheibe der Fahrertüre seines Autos ein und nahmen ihn fest, heißt es im Polizeibericht.
Ein Drogenschnelltest zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 7.500 Euro. Die Verfolgungsfahrt dauerte knapp 20 Minuten.
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