
Heftiger Regen hat am Montag, 22. September, auf der A3 bei Erlangen für eine Reihe von Unfällen gesorgt. Innerhalb kurzer Zeit verwandelte sich die Fahrbahn zwischen dem Kreuz Fürth/Erlangen und der Anschlussstelle Nürnberg-Nord in eine Rutschbahn, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen. Schon ab 11 Uhr kamen dort drei Autofahrer ins Schleudern. Ursache war Aquaplaning – das Wasser stand so hoch, dass die Reifen keinen Halt mehr fanden. Alle Wagen prallten in die Schutzplanken, in einem Fall touchierte zudem ein weiteres Fahrzeug einen bereits verunglückten Pkw.
Doch damit nicht genug: Gegen 12.50 Uhr verlor eine 24-Jährige bei Erlangen-Tennenlohe auf der Auffahrt zur Autobahn die Kontrolle über ihren Pkw. Auch sie rutschte auf der regennassen Fahrbahn in die Außenschutzplanke.
Kurios wurde es anschließend am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen. Dort zeigte ein 47-jähriger Handwerker wenig Geduld. Im Stau in Richtung Passau setzte er mit seinem Lkw einfach zurück, um über eine Betriebsumfahrung auf die A 73 zu gelangen. Doch der riskante Plan misslang: Der Lastwagen krachte in die Front eines hinter ihm stehenden Autos. Nun ermittelt die Polizei wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den Fahrer.
Glück im Unglück: Bei allen Vorfällen blieb es bei Blechschäden, verletzt wurde niemand. Die Summe des Schadens ist nach einer Schätzung der Verkehrspolitzei allerdings beträchtlich – mindestens 80.000 Euro.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.