Herzogenaurach/Erlangen - „Skandalös“ und „unsozial“: Der Sportartikelhersteller Adidas hat mit seiner Tarifflucht die Gewerkschaften gegen sich aufgebracht. Auch die Vorsitzenden der SPD Herzogenaurach kritisieren die Entscheidung hart. Was sagt Bürgermeister German Hacker?
1 Kommentar
ritzingfri
jeder Arbeitgeber kann über Tarifbindung entscheiden. Adidas wird sicher vor dem Ausstieg Überlegungen angestellt haben und Gründe dafür anführen können. Die Aufregung seitens der Gewerkschaften verstehe ich auch, aber wenn eine friedliche Einigung ( viell. unter Streikandrohung ) nicht erreichbar wird entsteht doch der Mehrzahl der Beschäftigten kein Nachteil, wenn schon jetzt übertariflich bezahlt wird wie der Artikel berichtet.
Überzogene Forderungen der Gewerkschaft beim wochenlangen Eisenbahnerstreik, der m.M. unsozial zum Schaden tausender von Bahnkunden zu drastisch erhöhten Ticketpreisen geführt hat, waren evtl. Motivation für die Adidas Entscheidung auszusteigen.
04.09.2025 18:21 Uhr