Nürnberg - Die Nürnberger Versicherung hat das Konzernergebnis im ersten Halbjahr vom Minus ins Plus gedreht: Unter anderem der Stellenabbau schlägt sich in den Zahlen positiv nieder.
01.09.2025 10:38 Uhr

Im vergangenen Halbjahr hat die Nürnberger Versicherung ihr Ergebnis von minus 22,9 auf jetzt 47,7 Millionen Euro gesteigert. Laut dem Halbjahresfinanzbericht der Nürnberger Beteiligung-AG reduzierte sich der Umsatz leicht auf 2,23 Milliarden Euro.

Im Jahr 2024 hatte die Nürnberger Versicherung überraschend einen Verlust in Höhe von 77 Millionen Euro eingefahren. Grund war die defizitäre Entwicklung in der Schadenversicherung. Bereits im April 2024 informierte das Unternehmen seine Mitarbeitenden, dass im Zuge der Transformationsprogramms „Fit für die Zukunft“ bis 2026 Kosten in Höhe von 75 Millionen Euro eingespart werden müssen - auch durch den Abbau von 600 Stellen.

Das Programm zeigt nun offenbar Wirkung. „Die Halbjahresergebnisse belegen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen und wir Fortschritte machen“, so CEO Harald Rosenberger. „Dennoch liegt noch ein Weg vor uns, um nachhaltig und dauerhaft in die angestrebte Gewinnzone zurückzukehren.“

Vorstand will künftig 80 bis 100 Millionen Euro Gewinn machen

Konkret verbesserte sich das Segmentergebnis der Schadenversicherungen von minus 63,8 auf plus 10,8 Millionen Euro. Im Bereich Lebensversicherungen verringerte es sich von 28,4 Millionen auf 25,0 Millionen Euro. Die Krankenversicherungen trugen 3,7 von zuvor 4,0 Millionen Euro zum Ergebnis bei. Das Segmentergebnis der Bankdienstleistungen stieg von 4,9 Mio. auf 7,1 Millionen Euro.

Der Vorstand bekräftigte seine Prognose für das Konzernergebnis in der Größenordnung von 40 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2025. Mittelfristig strebt er laut Mitteilung einen jährlichen Gewinn von mindestens 80 bis 100 Millionen Euro an.