
Ein medizinischer Notfall hat kürzlich auf der A3 bei Nürnberg für Aufregung gesorgt: Ein Fahrlehrer hat während einer Ausbildungsfahrt einen hilflosen Autofahrer entdeckt und sofort die Rettungskette in Gang gesetzt. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, war der Fahrlehrer am Dienstag, 19. August, mit einem Schüler in Richtung Passau unterwegs, als er einen Pkw auf dem Standstreifen bemerkte. Der Fahrer, ein Arzt im Ruhestand, befand sich offensichtlich in einer hilflosen Lage und war nicht mehr ansprechbar.
Der Fahrlehrer handelte schnell: Er ließ seinen Schüler an der nächsten Ausfahrt wenden – und rief die Rettungskräfte. Kurze Zeit später trafen Rettungswagen, Feuerwehr, Spezialisten der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie ein Notarzt im Hubschrauber an der Unfallstelle ein. Damit der Hubschrauber landen konnte, mussten die Einsatzkräfte die Autobahn kurz sperren.
Die Helfer versorgten den Mann noch vor Ort und brachten ihn anschließend ins Klinikum Nürnberg-Süd. Die behandelnden Ärzte sind sich sicher: Ohne das beherzte Eingreifen des Fahrlehrers hätte der Notfall tödlich enden können.
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