
Am Sonntag, 8. März, sowie einer möglichen Stichwahl am Sonntag, 22. März, fällt die Entscheidung, wer in den kommenden sechs Jahren Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister von Ansbach sein wird. Bei der Kommunalwahl 2020 waren es sieben Kandidatinnen und Kandidaten, die OB werden wollten, 2026 sind es nun sechs. Amtsinhaber Thomas Deffner hatte schon frühzeitig erklärt, seinen Hut wieder in den Ring zu werfen.
Seit sechs Jahren sitzt Thomas Deffner von der CSU auf dem OB-Sessel im Rathaus der Stadt Ansbach. Geht es nach ihm, soll das auch nach der Kommunalwahl 2026 der Fall sein. Ende März 2020 hatte sich Deffner in einer Stichwahl mit 62,3 Prozent der Stimmen gegen die damalige Oberbürgermeisterin Carda Seidel durchgesetzt. Bei der Nominierungs-Versammlung der CSU erhielt Deffner nun 98 Prozent der Stimmen.
Kommunalwahl 2026: Wer kandidiert um den Posten des Oberbürgermeisters der Stadt Ansbach?
Den OB-Posten streitig machen wollen ihm eine Bewerberin von den Freien Wählern und Bewerber von „Die Ansbacher“, den Grünen, SPD, den Offenen Linken Ansbach sowie der AfD. Den Anfang dabei machten „Die Ansbacher“, die Hans-Jürgen Eff bereits Anfang Mai 2025 nominierten. Hier die Bewerberinnen und Bewerber im Überblick:
- CSU: Thomas Deffner (Jahrgang 1966)
- Freie Wähler: Elke Homm-Vogel (1964)
- AfD: Andreas Mohamed Abs (1979)
- Grüne: Oliver Rühl (1978)
- SPD: Michael Jakob (1978)
- Offenen Linken Ansbach: Boris-André Meyer (1981)
- Die Ansbacher: Hans-Jürgen Eff (1969)
Bleibt noch die Frage, was ein OB von Ansbach denn überhaupt verdient. Nach Angaben der Stadt erhält der aktuelle OB, Thomas Deffner, im Jahr 2025 voraussichtlich 159.813,33 Euro, die voll zu versteuern seien.
Dieser Artikel wurde am 20. Januar 2026 aktualisiert.

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