
Es war die Idee des Festwirts: Gib dem musikalischen Nachwuchs auf dem Jura-Volksfest eine Bühne und somit eine Chance. Geboren war die Newcomer Stage als Programmpunkt in der kleinen Jurahalle.
Aufstrebende Bands und Künstler bekamen eine große Bühne zur Präsentation ihrer Musik vor einem fairen Publikum und somit wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die Acts stammen durchgehend aus der Region. Durch sie wird das Programm abwechslungsreicher und spricht vor allem auch die Jüngeren an.
Und die Besucher können Talente entdecken und mit ihrem Applaus und ihrer Communication unterstützen. Als erste Band startete am Dienstagabend The Southern Funk Conspiracy (SFC). Sie sind eine Band, die die Essenz der 70er-Jahre auf moderne Weise neu interpretiert.
„Mit Einflüssen von weltweiten Größen wie Jimi Hendrix, ZZ Top oder den Rolling Stones vereinen wir kraftvollen Rock, mitreißenden Funk, tiefgehenden Blues und gefühlvollen Soul miteinander.“
Macht man sich die Mühe des Verstehens, dann erzählen ihre Songs echte Geschichten aus dem einfachen Leben, über Leidenschaft und musikalische Hingabe – nach handgemachter Musik, die direkt ins Herz und in die Beine geht.
In eineinhalb Stunden zeigten sie, dass sie auch die Power und das Stehvermögen haben, vor einer nahezu leeren Halle gute Musik mit großartigen Saxophonsoli zu machen: Purple Haze, All right now, Days gone by oder Foxy Lady. Das überwiegend junge Publikum verabschiedete die Band mit starkem Applaus.
Who let the dog out? – The Leisure League Dogs – das war die Frage der folgenden zwei Stunden in der kleinen Jurahalle. Und es wurde immer wärmer. Es war einfach kein Hallenwetter. Viele nutzten die Möglichkeit, neben der Halle bei offenen Türen und Fenstern zu sitzen und die Musik der Berger Formation zu erleben.
Sie sind in der Region keine Unbekannten. Auftritte im G6, im Cattle Shed, im Milljöh, beim Raahnerfest oder auch privat gebucht – das junge Publikum kennt sie und ihre kompromisslose Art, Musik zu machen. „Die Dogs machen, was sie wollen, aber den einen gemeinsamen Nenner vergessen sie dabei nie: The good old Rock‘n´Roll!“ Bei ihrem Auftritt zum Juravolksfest zeigen sie ihre volle Bandbreite.
„Mal funk-/punkrocken sie treibend und fast aggressiv nach vorne und mal kuscheln sie fast mit ihrem Publikum.“ Die Frage nach ihrem Musikstil ist so einfach nicht zu beantworten. Sie sind Kids der 90er-Jahre und Zeitzeugen von starken musikalischen Einflüssen wie Grunge, Crossover, Indie-Pop und Alternative Rock.
Und an genau diesen Zutaten rackern sich die drei Herren besonders gerne und gut ab – mit Selfmade Rock. Coverversionen ihrer Lieblingssongs mischten sie mit Eigenkompositionen. Zur Unterstützung haben sich die Leisure League Dogs ihre Berger Fans mitgebracht.
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