Nürnberg - Gleichberechtigung und Diversität stehen beim Bardentreffen 2025 in Nürnberg ganz oben auf der Agenda. Die Stadt trotzt damit dem Zeitgeist. Respekt! Die politische Botschaft geht sogar weiter als vielleicht beabsichtigt, kommentiert Thomas Correll.
2 Kommentare
Wowo
Dieses Thema hatten wir doch vor kurzem schon. Von einem Motto läßt sich niemand beeindrucken, geschweige denn seine Meinung ändern. Das normalste ist es doch, so eine Veranstaltung zu besuchen, auf die Musik zu hören und sich daran zu erfreuen. Welcher Mensch da auf der Bühne steht ist komplett unerheblich. Man verkrampft Festivals und nimmt ihnen die Leichtigkeit und vielleicht auch die Qualität, wenn man eine Quote einführt, wer auftritt und wer nicht. Das ist wie in der Politik, da hat das leider schon Einzug gehalten. Nicht mehr die fähigste Person bekommt einen Posten, sondern die zum Erreichen der Quote fehlende Person wird ausgewählt. Welch ein Fehler und verqueres Denken. Die Fragen, die sich laut Kommentator das Publikum stellen soll, kann man inhaltlich absolut nicht miteinander verknüpfen. Ein Mensch ist nicht per se gut, weil er ein Flüchtling ist. Hier müssen Entscheidungen auf anderen Ebenen fallen. Ich empfehle das Buch " Über die Heiterkeit..." von Axel Hacke. Wenn wieder gelassener werden und unser vernünftiges Denken nicht abstellen, ist ein wesentlich besseres Fundament für ein funktionierendes Miteinander und eine Demokratie bereitet, als durch ständiges Ermahnen. "Unmenschliche" Einstellungen im " menschlichen " Dasein gibt es seit der Existenz des Menschen. Da haben wir uns bis heute nicht verändert und das werden wir auch in Zukunft nicht schaffen.
01.08.2025 16:35 Uhr