
Rund um den Truppenübungsplatz Hohenfels beziehen Truppen mit Fahrzeugen Stellung.
Die Übung mit 3720 Soldaten wird 1200 Rad- und Kettenfahrzeuge sowie 21 Hubschrauber umfassen. Die Einheiten aus den USA, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden operieren entlang der geplanten Route von Grafenwöhr nach Hohenfels und bewegen sich durch die Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach. Diese umfassen unter anderem Kastl, Illschwang und weitere Orte. Vom 21. bis 30. August ist eine taktische Verlegung von Truppenteilen von Grafenwöhr nach Hohenfels vorgesehen, gesichert durch Artillerie.
Diese Einheiten beziehen bis zum 13. September Stellungen außerhalb des Truppenübungsplatzes Hohenfels. Rund 100 britische Soldaten werden mit ihrer leichten Artillerie östlich vom Truppenübungsplatz Hohenfels positioniert, um die Feinddarstellung zu übernehmen. Die 600 niederländischen Soldaten mit ihren Leopard-2-Panzern bewegen sich nur zwischen dem Verladebahnhof Parsberg und dem Truppenübungsplatz Hohenfels, sie benutzen auch 118 Radfahrzeuge. Kettenfahrzeuge vom Typ „Marder“ der Bundeswehr sind im Gebiet westlich von Hohenfels aktiv. Trotz der Verlegung der meisten Einheiten in die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels und den Standortübungsplatz Freihölser Forst bei Amberg bleiben 600 bis 900 Soldaten weiterhin im Freien aktiv.
Die Übung verursacht einen verstärkten Kolonnenverkehr und Stellungswechsel, begleitet von vermehrtem Hubschraubereinsatz. Das Landratsamt Amberg-Sulzbach weist in einer Meldung darauf hin, dass im gesamten Manöverzeitraum ganztägig mit diesen Bewegungen zu rechnen ist. Bürger sollten sich auf die erhöhten Militäraktivitäten einstellen.
Der Fokus der Übung liegt auf der Stärkung der Verteidigungsbereitschaft und der Verbesserung der multinationalen Zusammenarbeit. Der erwartete Truppenverkehr stellt auch eine logistische Herausforderung für die Infrastruktur in der Region dar.
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