Fürth - Am späten Nachmittag hat eine Gewitterzelle heftige Regenfälle nach Fürth gebracht. An einigen Stellen standen Straßen unter Wasser, im Westen der Stadt lief eine Unterführung voll.
27.07.2025 13:26 Uhr

Mancherorts in Franken regnete es schon früher, Fürth blieb am Freitag relativ lange verschont. Gegen 15.30 Uhr war es dann aber so weit: Eine Gewitterzelle erreichte die Stadt und brachte starke Regenfälle mit sich. Auf einigen Straßen sammelte sich schnell Wasser, die herunterprasselnden Tropfen konnten nicht sofort abfließen.

Wie viel Niederschlag vom Himmel kam, bekamen Autofahrer unter anderem in der Breslauer Straße im Fürther Westen zu spüren: An der dortigen Bahnunterführung stand das Wasser bald so hoch, dass man einen veritablen See durchqueren musste, um auf die andere Seite zu kommen. Die Berufsfeuerwehr sprach gegen 17 Uhr von rund 12 unwetterbedingten Einsätzen.

Im Landkreis lief das Unwetter glimpflich ab

Auch im Landkreis Fürth kam einiges herunter. Kreisbrandrat Frank Bauer hatte beim Blick auf das Wetter durchaus Bedenken. Über Forchheim hatte sich schließlich „eine große Front“ gebildet, die Richtung Landkreis zog. Die Katwarn-App schlug auf den Smartphones mit einer Unwetterwarnung an: Von einem schweren Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel war die Rede, neben Fürth waren auch Veitsbronn, Seukendorf und Cadolzburg als möglicherweise betroffene Städte und Gemeinden erwähnt.

Doch dann verzeichnete die Feuerwehr nur zwei Einsätze: In Cadolzburg war in der Bahnhofstraße ein Gully verstopft, in Veitsbronn lief ein Keller voll. Zwar kam einiges an Wasser vom Himmel, was aber die Befürchtungen anging, hatten sich die, genau wie die Unwetterfront über dem Fürther Land „in Luft aufgelöst“, wie Bauer sagte.