
Die Nachricht, dass für die Stadtkrankenhaus Schwabach gGmbH ein Insolvenzantrag gestellt wurde, sorgte seit dem 11. Juli in Schwabach für Verunsicherung. Wie Stadtspitze und Mitarbeitende berichteten, gingen manche Bürger offenbar davon aus, dass die Klinik an der Regelsbacher Straße sofort geschlossen wurde. Tatsächlich ist die Einrichtung weiter regulär geöffnet, wie die Schwabacher Klinik in einer Pressemitteilung klarstellt.
Die Notaufnahme am Krankenhaus Schwabach bleibt weiterhin rund um die Uhr geöffnet und steht den Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung, schreibt die Schwabacher Klinikmanagerin. Im Jahr 2025 wurden dort demnach bereits über 6500 Patienten behandelt. Trotz des Beginns eines Insolvenzverfahrens kämpfe das engagierte Team unermüdlich für den Erhalt seiner Ambulanz ohne personelle Einschnitte. Die Notaufnahme ist demnach 24 Stunden am Tag besetzt und kann alle Leistungen der chirurgischen, internistischen und neurologischen Notfallversorgung sicherstellen. Sämtliche diagnostischen Kapazitäten, wie Labor, Radiologie, Notfallendoskopie und operative Versorgung bleiben vollumfänglich erhalten.
Krankenhaus Schwabach trotz Insolvenz weiter geöffnet
Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst funktioniere weiterhin reibungslos, so die Pressemitteilung weiter. Zuweisungen im Rahmen des Trauma- und Schlaganfallnetzwerks erfolgen wie gewohnt, um eine wohnortnahe Versorgung für die Schwabacher Bevölkerung zu garantieren. Auch die Erst- und Weiterbehandlungen bei Arbeits- und Schulunfällen sowie ambulante Sprechstunden werden fortgeführt.
Der Übergang von der Notfallbehandlung zur stationären Versorgung sei ebenfalls gesichert. Die Fachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie und Akutgeriatrie stehen trotz des laufenden Insolvenzverfahrens bereit, um Patientinnen und Patienten mit allen diagnostischen und therapeutischen Leistungen zu versorgen. Dies hatte auch Insolvenzverwalter Hubert Ampferl betont. „Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die medizinische Versorgung der Bevölkerung oberste Priorität“, erklärt nun auch die Klinikmanagerin.
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