
Gleich zwei Reifenplatzer sorgten am Mittwoch, 23. Juli, auf der A3 für massive Verkehrsbehinderungen, wie die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen mitteilt. Früh am Morgen und am Nachmittag bildete sich ein langer Stau.
Bereits um 5.10 Uhr war ein 44-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A3 in Richtung Passau unterwegs. Kurz vor der Rastanlage Aurach Süd platzte ein Reifen der Sattelzugmaschine. Der 44-jährige Fahrer verlor kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet im Baustellenbereich in die provisorische Mittelschutzplanke.
Diese wurde dadurch auf einer Länge von 60 Metern bis zu zwei Meter weit in die Gegenfahrbahn geschoben. Der Sattelzug kam dann auf der rechten Fahrspur beschädigt zum Stehen und musste abgeschleppt werden. Weiterhin musste die Mittelschutzplanke repariert und neu ausgerichtet werden. Deshalb war in jede Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen befahrbar, was für einen Stau im Berufsverkehr sorgte.
Mittelschutzplanke auf Gegenfahrbahn geschoben
Am Mittag dann beschädigte der Fahrer eines VW Golf ebenfalls die Mittelschutzplanke. Der 48-Jährige war kurz nach 12 Uhr mit seinem Fahrzeug in Richtung Würzburg unterwegs. Kurz nach der Rastanlage Aurach Nord geriet er aufgrund eines Reifenplatzers mit seinem Fahrzeug in die provisorische Mittelschutzplanke im Baustellenbereich und schob diese zirka 40 Zentimeter weit in die Gegenfahrbahn. Das Fahrzeug kam rund 200 Meter weiter im Bankett zum Stehen.
Der Unfallverursacher kümmerte sich jedoch laut Polizeibericht nicht um den Schaden an der Schutzplanke und die davon ausgehende Gefahr. Statt die Polizei zu verständigen, ließ der Golf-Fahrer sein Fahrzeug möglichst schnell abschleppen. Aufgrund der nötigen Reparatur an der Schutzplanke kam es in Richtung Passau auch am Nachmittag nochmal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, wurde eingeleitet.
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