Höchstadt - Schwerer Unfall am späten Montagabend auf der B 505 bei Höchstadt: Eine Pkw-Fahrerin musste wohl plötzlich einem Wildtier ausweichen und schleuderte etwa 40 Meter weit ins Unterholz. Zum Glück passierte kurz darauf ein Lkw-Fahrer die Unfallstelle.
15.07.2025 07:29 Uhr

Am Montagabend ereignete sich auf der B505 zwischen der Anschlussstelle Pommerfelden und Herrnsdorf ein schwerer Verkehrsunfall.

Eine 46-jährige Pkw-Fahrerin war mit ihrem VW T-Roc von der A3 kommend in Richtung Bamberg unterwegs, als sie eigenen Angaben zufolge einem Wild ausweichen musste. Wie das Nachrichtenportal News5 meldet, verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und wurde über eine Böschung katapultiert. Schließlich landete das Fahrzeug nach rund 40 Metern im Unterholz am Waldrand auf dem Dach liegend.

Die Fahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeschlossen. Wie der Pressesprecher der Feuerwehr im Landkreis Erlangen-Höchstadt bestätigte, konnte sie über die Fahrertür mit einer Trage befreit werden und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Dazu mussten zunächst kleinere Bäume entfernt werden, um überhaupt Zugang zum Unfallort zu erhalten.

Dank eines automatischen Notrufs durch das eCall-System und der schnellen Hilfe eines vorbeifahrenden Lkw-Fahrers konnte das verunglückte Fahrzeug rechtzeitig gefunden und die Frau gerettet werden. Ohne diese Unterstützung wäre das Fahrzeug möglicherweise nicht rechtzeitig oder gar nicht entdeckt worden, bestätigte Feuerwehr-Pressesprecher Sebastian Weber an der Unfallstelle.

Die 46-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Fahrzeug wurde bei dem Unfall völlig zerstört.
Die Feuerwehr war mit etwa 70 Einsatzkräften aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt sowie aus dem Landkreis Bamberg vor Ort.


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