Fürth - Im August 2023 blockierten Klimaaktivisten gleich mehrere Hauptverkehrsadern in Fürth. Nun standen acht von ihnen vor Gericht. Für viele von ihnen war es nicht die erste Verhandlung - über die Höhe der Strafen zeigten sie sich trotzdem schockiert.
8 Kommentare
Silberdistel60plus
Respekt für Menschen, die sich engagieren - egal ob Klimakleber oder Spendenwillige. Schade dass Erstere nicht schnell genug bemerkt haben, dass die Sympathie FÜR ihr Engagement IN DER SACHE(!) in der breiten Bevölkerung genau das Gegenteil bewirkt haben. Bestimmte Protestformen sind in einer Demokratie legal möglich, ich bezweifle dass dies in Staaten wie Ungarn, Russland oder China auch nur ansatzweise der Fall wäre.
Hingegen halte ich die Diskussion für völlig abwegig, ob größere Staus, Nichteinhalten von Rettungswegen und Verspätungen eine Rolle bei der Strafe spielen müssten. Verspätungen und Staus treten täglich(!) bei Unfällen, im BAB-Baustellenbereich, bei der Bahn, im Flugverkehr…usw auf, ohne die Verursacher hierfür zusätzlich zur Rechenschaft zu ziehen. Also nicht mit zweierlei Maß messen! Ich erinnere an die provozierten Staus auf Autobahnen und deren Aus/Einfahrten bei den sog. Bauernprotesten im Januar24, die (erfolgreich!) für verbilligten Agrardiesel protestierten.
03.08.2025 14:57 Uhr