
Bei der seit Jahren krisengebeutelten Zirndorfer Horst Brandstätter Group hat das in der vergangenen Woche kursierende Gerüchte, einzelne Unternehmensteile könnten perspektivisch verkauft werden, für Unruhe gesorgt. Nun meldet sich die Gewerkschaft zu Wort.
„An Spekulationen um einen Verkauf werden wir uns nicht beteiligen“, so Gewerkschaftssekretär Maximilian Krippner von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). „Unabhängig von der künftigen Unternehmensstruktur ist jedoch klar, dass es keine Nachteile für die Beschäftigten geben darf.“ So müsse auf Entlassungen verzichtet und auch für etwaige künftige Gesellschaften der Fortbestand der Tarifbindung gewährleistet werden.
Vor dem Hintergrund der seit Jahren andauernden Krise bei Playmobil gab es Mutmaßungen, dass eine neue Firmenstruktur als Weichenstellung für einen möglichen Teilverkauf zu sehen sei. Der Playmobil-Hersteller widersprach allerdings dem Verkaufsgerücht auf Nachfrage unserer Redaktion vehement: „Nein, es gibt keinerlei derartige Überlegungen.“
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1 Kommentar
Samoth
In einer Firma mit etwa 500 Mio Umsatz und 100 Mio Verlust soll alles so bleiben wie es ist. Super Plan. Wenn die IG BCE jetzt noch verrät, wer jährlich die 100Mio € bereitstellt, die da verbrannt werden, dann ist ja alles super. Satire "aus". Die erreichbare Zielgruppe bei Playmobil schrumpft auf Kindern unter 8 Jahren und auf Ebay gibt es gebrauchte Playmobile Sets sehr günstig und in riesiger Auswahl. Die Playmobilfiguren ohne Sound und digitales Schnickschnack ist selbst kleinen Kindern zu langweilig. Ohne technische Innovationen ist das Geschäftsmodell mausetot. Das "Weiter so" der letzten 10 Jahre hat zu einem langsamen, gründlichen Niedergang geführt, der jetzt Folgen haben wird und den vermutlich kaum noch jemand aufhalten kann. Mal sehen was vom einst größten deutschen Spielwarenhersteller übrig bleibt.
01.07.2025 12:34 Uhr