Zirndorf - Im Zuge der öffentlich gewordenen Verkaufsgerüchte beim Zirndorfer Spielwarenhersteller Playmobil drängt die Gewerkschaft IG BCE auf Sicherheiten für die Beschäftigten. Und stellt Forderungen auf.
30.06.2025 21:00 Uhr

Bei der seit Jahren krisengebeutelten Zirndorfer Horst Brandstätter Group hat das in der vergangenen Woche kursierende Gerüchte, einzelne Unternehmensteile könnten perspektivisch verkauft werden, für Unruhe gesorgt. Nun meldet sich die Gewerkschaft zu Wort.

„An Spekulationen um einen Verkauf werden wir uns nicht beteiligen“, so Gewerkschaftssekretär Maximilian Krippner von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). „Unabhängig von der künftigen Unternehmensstruktur ist jedoch klar, dass es keine Nachteile für die Beschäftigten geben darf.“ So müsse auf Entlassungen verzichtet und auch für etwaige künftige Gesellschaften der Fortbestand der Tarifbindung gewährleistet werden.

Vor dem Hintergrund der seit Jahren andauernden Krise bei Playmobil gab es Mutmaßungen, dass eine neue Firmenstruktur als Weichenstellung für einen möglichen Teilverkauf zu sehen sei. Der Playmobil-Hersteller widersprach allerdings dem Verkaufsgerücht auf Nachfrage unserer Redaktion vehement: „Nein, es gibt keinerlei derartige Überlegungen.“


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