Nürnberg/Herzogenaurach - Die Erlanger Bürgerschaft stimmte mehrheitlich für die Stadt-Umland-Bahn. Damit siegte das Gemeinwohl. Dennoch geht es auch ein Jahr später um Partikularinteressen, wie der Konflikt zwischen Adidas und Herzogenaurach zeigt, kommentiert Arno Stoffels.
1 Kommentar
Cicero1963
Attraktive Arbeitsplätze, schöne Architektur, beeindruckender Campus! Und ein jahrelanges Bekenntnis zu einer wegweisenden Verkehrserschließung. Lauter Pluspunkte für Adidas! Das Entgegenkommen der Stadt Herzogenaurach, die von vorneherein vorgesehene Straßenbahntrasse zwischen den beiden Campusteilen vorübergehend zu nutzen zu können, jetzt so zu beantworten, dass man diese Trasse verhindern will, "mit allen Mitteln", ist nichts anderes als Vertrags- und Vertrauensbruch und entwertet das Unternehmensimage. Dank an die NN, die hier sorgfältig recherchiert und Transparenz schafft! Man kann dem Herzogenauracher Bürgermeister Hacker nur Kraft und Unterstützung wünschen, im Interesse derer, die künftig eine Alternative zum Auto wahrnehmen wollen, einschließlich der adidas-Mitarbeiter, die eine arbeitsplatznahe Station bekommen! Gewerbesteuerzahler, die mit öffentlichem Grund und dem Recht der Allgemeinheit auf diese Weise umgehen, sind kein Segen sondern Gefahr für unser Gemeinwesen!
04.07.2025 07:15 Uhr