Pleinfeld/Landkreis Roth/Gunzenhausen - Tierschützer sind wütend, dass ein Polizist am Freitag auf einen Wels geschossen hat, der am Brombachsee Badegäste gebissen hatte. Aber die Polizei Mittelfranken ist sich sicher, verhältnismäßig reagiert zu haben.
6 Kommentare
Samoth
Die richtige Entscheidung. Das Ding ist 2 m lang, kann einen Ente in einem Stück schlucken und ein menschlicher Arm passt da auch locker rein. Die Selbstdarsteller von PETA klagen hauptsächlich wegen der Publicity und um Spenden zu generieren. Klar hätten die Angler diesen Riesen auch gerne selbst aus dem Teich gezogen, aber es war eben der Punkt erreicht, an dem man nicht mehr auf Anglerglück warten konnte. Daher ein Lob an die Sportfischer, dass sie den eigenen Ehrgeiz zurückgestellt haben und der Polizei bei der Jagd geholfen haben. Der Brombachsee ist reichlich trübe. Für einen gezielten Schuss muss der Wels kurz unter der Oberfläche und sehr nah am Bootsanleger gewesen sein. Und wie man hört, war er ja sogar noch essbar und wurde in der Gastronomie verteilt. Alles richtig gemacht, würde ich sagen.
25.06.2025 17:52 Uhr