Nürnberg - Ekel-Alarm in Nürnberg: 2024 mussten fast doppelt so viele Betriebe wegen gravierender Hygienemängel schließen als im Vorjahr. Was Gäste wissen sollten, erfahren Sie hier.
Ein Problem ist der Kostendruck. Sparen wo es geht, und dann natürlich da, wo es erstmal nicht so auffällt. Das ist nunmal überall das Sparen an Reinigungszeit da, wo man nicht auf den ersten Blick hinsieht. Der deutsche Gast ist halt mal zuallererst sparsam und das ist durchaus anders als in anderen Ländern. Essen muss hier billig sein, bei Handys und Autos ist das Gegenteil der Fall. Das soll aber nicht heißen, dass in teuren Restaurants immer alles sauber ist. Ist es nämlich nicht unbedingt. Alle Handwerker, die in Lebensmittelbetrieben Reparaturarbeiten durchführen müssen, könnten Lieder davon singen. Sie kennen auch die ekligsten Ecken. Eine andere erhebliche Ursache für Hygienemängel ist Unwissenheit. Für die Eröffnung und Führung eines Lebensmittelbetriebs braucht es eine Gewerbeanmeldung bei der Gemeinde und eine einfache Schulung beim Gesundheitsamt. Das ist alles. Keine Ausbildung, keinerlei Qualifikationen und auch keine Erfahrung sind dafür nötig. Wenn wenigstens eine Berufsausbildung vorausgesetzt würde, dann würde die Qualität ansteigen, die Zahl der Betriebe und damit der Konkurrenten einbrechen und die übrigen könnten anständig arbeiten, Mitarbeiter anständig bezahlen und von der Arbeit auch anständig leben. Es sind aber auch grosse und ansonsten saubere Supermärkte, bei denen ich auf den Schiebetüren der Tiefkühltruhen über Monate bei jedem Besuch schwarze Schimmelspuren sehe, an den Rändern, Falzen und bei den Griffen. Mich wundert, dass das anderen Kunden oder Kontrolleuren nicht auffällt. Dass Keimfreiheit nicht möglich ist, muss aber auch klar sein. In vielen Betrieben geht es sauberer zu als in manchen deutschen Krankenhäusern!
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Rundundgsund
Ein Problem ist der Kostendruck. Sparen wo es geht, und dann natürlich da, wo es erstmal nicht so auffällt. Das ist nunmal überall das Sparen an Reinigungszeit da, wo man nicht auf den ersten Blick hinsieht. Der deutsche Gast ist halt mal zuallererst sparsam und das ist durchaus anders als in anderen Ländern. Essen muss hier billig sein, bei Handys und Autos ist das Gegenteil der Fall. Das soll aber nicht heißen, dass in teuren Restaurants immer alles sauber ist. Ist es nämlich nicht unbedingt. Alle Handwerker, die in Lebensmittelbetrieben Reparaturarbeiten durchführen müssen, könnten Lieder davon singen. Sie kennen auch die ekligsten Ecken.
Eine andere erhebliche Ursache für Hygienemängel ist Unwissenheit. Für die Eröffnung und Führung eines Lebensmittelbetriebs braucht es eine Gewerbeanmeldung bei der Gemeinde und eine einfache Schulung beim Gesundheitsamt. Das ist alles. Keine Ausbildung, keinerlei Qualifikationen und auch keine Erfahrung sind dafür nötig. Wenn wenigstens eine Berufsausbildung vorausgesetzt würde, dann würde die Qualität ansteigen, die Zahl der Betriebe und damit der Konkurrenten einbrechen und die übrigen könnten anständig arbeiten, Mitarbeiter anständig bezahlen und von der Arbeit auch anständig leben.
Es sind aber auch grosse und ansonsten saubere Supermärkte, bei denen ich auf den Schiebetüren der Tiefkühltruhen über Monate bei jedem Besuch schwarze Schimmelspuren sehe, an den Rändern, Falzen und bei den Griffen. Mich wundert, dass das anderen Kunden oder Kontrolleuren nicht auffällt.
Dass Keimfreiheit nicht möglich ist, muss aber auch klar sein. In vielen Betrieben geht es sauberer zu als in manchen deutschen Krankenhäusern!
07.06.2025 07:36 Uhr