Herzogenaurach - Wer von der A3 nach Herzogenaurach abfährt, dem bietet sich momentan ein ungewöhnlicher Anblick: Die Firmenzentrale von Puma erstrahlt in Regenbogenfarben. Damit setzt das Unternehmen ein Zeichen - und stellt sich indirekt gegen Donald Trump.
03.06.2025 11:06 Uhr

Mehr Vielfalt, weniger Hass: Puma in Herzogenaurach hat seine Unternehmenszentrale in Regenbogenfarben getaucht. Denn das Sportunternehmen feiert im Juni den Pride-Monat mit. In Zeiten, in denen US-Präsident Trump ein Dekret gegen Initiativen für mehr Diversität und Inklusion in Unternehmen unterzeichnet hat, setzt es bewusst ein Zeichen für diese Werte. Weltweit beschäftigt Puma über 18.000 Menschen, gut 1300 arbeiten in Herzogenaurach.

Im Pride-Monat führt Puma eine Aktionswoche durch, wirbt für seine Pride-Kollektion „Equal Love Confederation“ und spendet Erlöse eines internen Pop-up-Stores an den Verein „Fliederlich“ für die queere Community in Nürnberg; für die Beschäftigten gibt es vor Ort unter anderem eine Quiz-Nacht und einen Panel-Talk. „Ziel aller Aktionen ist es, Wissen zu teilen, Bewusstsein zu schaffen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu feiern“, teilt die Puma-Pressestelle in einer Meldung mit. Puma sei auch in diesem Jahr wieder Hauptsponsor des Christopher-Street-Day Nürnberg e.V. (CSD), heißt es darin weiter.

Pumas Engagement wurde bereits mehrfach unabhängig ausgezeichnet: 2025 wurde das Unternehmen zum sechsten Mal in Folge von der Financial Times als „Leader in Diversity“ gelistet.


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