Die Sierra Morena in Andalusien: Eine Reise in die grüne Lunge Spaniens
Das Mittelgebirge Sierra Morena zeichnet sich durch weitläufige Landschaften aus. Hier haben sich im 18. Jahrhundert deutsche Auswanderer in den Neuen Siedlungen niedergelassen. Eine Gegend, mit reicher Geschichte.

1 / 25
1/25 - Im etwas abgelegenen Aldeaquemada scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Kirche Iglesia de la Inmaculada wird vom historischen Sitz des Kommandanten (links) und dem Pfarramt (rechts) flankiert. © Benjamin Huck

2 / 25
2/25 - Gegenüber der Kirche von Aldeaquemada befindet sich der ehemalige Getreidespeicher. Dort mussten die Bauern einen Teil ihrer Ernte abgeben, um das Gemeinwesen zu finanzieren. © Benjamin Huck

3 / 25
3/25 - Der Wasserfall La Cimbarra liegt außerhalb von Aldeaquemada. In der gebirgigen Gegend wurden auch Höhlenmalereien gefunden, sie sind im Rahmen einer Führung zugänglich. © Benjamin Huck

4 / 25
4/25 - Aldeaquemada liegt im Naturpark Despeñaperros, hier bieten sich Wanderungen und Radtouren an. Wegen seiner dünnen Besiedlung lassen sich hier die Sterne gut beobachten. © Benjamin Huck

5 / 25
5/25 - Einen Brauch, den die Siedler aus Deutschland nach Spanien mitgebracht haben, ist das bemalen von Ostereiern. © Benjamin Huck

6 / 25
6/25 - Das Mittelgebirge Sierra Morena ist für seine Nebelschwaden bekannt, die auch über die sie durchquerende Autobahn wabern. © Benjamin Huck

7 / 25
7/25 - La Carolina ist die Hauptstadt der Neuen Siedlungen gewesen. Wie alle Orte, die ab 1767 gebaut wurde, hat die Stadt einen schachbrettartigen Grundriss. © Benjamin Huck

8 / 25
8/25 - Heute Leben gut 15.000 Menschen in La Carolina, der Grundriss hat die Jahrhunderte überdauert. © Benjamin Huck

9 / 25
9/25 - Kirche und Regentenpalast liegen in La Carolina direkt nebeneinander. Heute befindet sich darin ein Museum, das die Geschichte der Neuen Siedlungen präsentiert. © Benjamin Huck

10 / 25
10/25 - Aus historischen Karten geht hervor, dass sich auch aus Nürnberg und Umgebung Siedler auf den Weg nach Zentralspanien machten. © Benjamin Huck

11 / 25
11/25 - Francisco Gonzalez Teclemayer ist Nachfahre deutscher Siedler aus La Carolina. Aus seiner Leidenschaft Puzzlen hat er ein Geschäft aufgebaut - seine liebsten Motive kommen aus Deutschland. © Benjamin Huck

12 / 25
12/25 - Eines der wenigen Häuser in Santa Elena, das noch im Originalzustand aus dem späten 18. Jahrhundert ist. © Benjamin Huck

13 / 25
13/25 - In dem dünn besiedelten Gebiet rund um Santa Elena wird viel gejagt. Rebhuhnpastete gilt als eine Spezialität. © Benjamin Huck

14 / 25
14/25 - Der spanische König Karl III. hat die Neuen Siedlungen im Norden Andalusiens gegründet, um mehr Menschen ins Innere Spaniens zu holen. Viele Straßen sind nach ihm benannt, auf dem Hauptplatz von Santa Elena steht eine Statue des Monarchen. © Benjamin Huck

15 / 25
15/25 - Eine Brauchtumsgruppe in Carboneros will das Erbe der Neuen Siedlungen lebendig halten. Hier wird die Registrierung der Siedler aus Deutschland nachgestellt. © Benjamin Huck

16 / 25
16/25 - Das Blätterteiggebäck "Alemanes" weist auf die Vergangenheit Carboneros mit deutschen Siedlern hin. © Benjamin Huck

17 / 25
17/25 - Der Ort Baños de la Encina mit seiner Festung aus dem 10. Jahrhundert thront über zahlreichen Olivenbäumen. © Benjamin Huck

18 / 25
18/25 - In die Region um Baños de la Encina gehört zu einem der größten Olivenanbaugebiet in Spanien. Aus den Oliven wird hauptsächlich Öl gewonnen. © Benjamin Huck

19 / 25
19/25 - Der Stadtkern von Baños de la Encina hat sich kaum ins Tal ausgebreitet. © Benjamin Huck

20 / 25
20/25 - Die Festung von Baños de la Encina wurde im 10. Jahrhundert von den Mauren erbaut. Sie ist eine der ältesten teilweise erhaltenen Burganlagen Europas. © Benjamin Huck

21 / 25
21/25 - Auf dem Dach der Kirche Ermita de Jesús del Llano in Baños de la Encina brüten Störche. © Benjamin Huck

22 / 25
22/25 - Die Stadt Baeza wurde 2003 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Der Ort hat eine lange Geschichte mit einer eigenen Universität. © Benjamin Huck

23 / 25
23/25 - Schon im April blühen in Baeza die Zitrusfrüchte. © Benjamin Huck

24 / 25
24/25 - Auf den Gipfeln südlich von Baeza liegt Anfang April noch Schnee. © Benjamin Huck

25 / 25
25/25 - Genauso wie Baeza gehört das nahegelegene Úbeda seit 2003 zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Ort zeichnet sich durch viele Kirchengebäude wie die Basílica de Santa María de los Reales Alcázares aus. © Benjamin Huck