Nürnberg - Sie wollen den Frankenschnellweg stoppen – bei einem Kongress der Gegner spricht nun ausgerechnet auch der Politiker, der für die Partei des für den Ausbau zuständigen Bürgermeisters Nürnberger Oberbürgermeister werden will. Wie kann das sein?
4 Kommentare
NicoH
Ansbach1954 hat genau wie Christian Vogel nicht begriffen, dass sich die Zeiten ändern. Was vor 50 Jahren noch plausibel schien, ist mittlerweile überholt, sogar schädlich. Die Alarmsignale der Erderhitzung werden immer schriller (in diesem Monat liegt die Temperatur am Nordpol 20 Grad über normal) - wenn wir jetzt nicht handeln, laden wir millionenfaches Leid auf unser Gewissen. Statt die wenigen Ressourcen in den Ausbau des MIV (motorisierten Individualverkehr) zu stecken, brauchen wir eine echte Mobilitätswende! Einen Stadtkanal oder wenigstens eine Fahrradstraße, statt Tunnel, Rodung und noch mehr Versiegelung. Der MIV ist eh rückläufig, wie kürzlich die NN berichtete. Wozu also 12 Jahre Bauzeit mit täglich hunderten LKW durch Gostenhof, wozu eine Mrd Steuergeldverschwendung, wozu ein Drittel mehr Verkehr in die Stadt locken, wozu den Stau vom FSW auf die Auf- und Abfahrten, also in die Stadt hinein, zu verschieben? Der "grüne Deckel", ist greenwashing, er ist nicht finanziert.
07.02.2025 22:56 Uhr