
Der Kaufhof soll ein lebendiger Ort für Bildung, Kultur, Genuss und Begegnung werden – gestaltet mit den Ideen der Bürger. Der SPD-Vorsitzende Nürnbergs, Nasser Ahmed, schlägt mit Blick auf die künftige Nutzung des Gebäudes vor: "Barcelona hat es, London hat es – und Nürnberg vielleicht bald auch. Eine kulinarische Markthalle als zentralen Begegnungsort in der Innenstadt: regional, frisch, vielfältig und lecker. Eine echte Attraktion und lebhafte Begegnungsstätte, so wie in den Metropolen Europas!", wie es in einer Mitteilung der Fraktion heißt.
Auch die Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Christine Kayser, zeigt sich begeistert: "Der Kaufhof kann zu einem Ort werden, der Bildung, Kultur, Erholung und Genuss verbindet – ein Treffpunkt für alle Generationen. Neben Konsumangeboten, wie zum Beispiel eine Markthalle, soll es unbedingt auch konsumfreie Begegnungsflächen für Jugendliche, Familien und Seniorinnen und Senioren geben. Ein Platz im Herzen unserer Innenstadt, von dem jede und jeder etwas hat! Genau das braucht Nürnberg dringend."
Markthalle in der Innenstadt
Die SPD-Stadtratsfraktion sieht in der Mischnutzung des Gebäudes eine große Chance für Nürnberg. Im Rahmen einer Veranstaltung im Juni haben die Sozialdemokraten im Rathaus die Ideen und Wünsche von Experten sowie der teilnehmenden Nürnberger aufgenommen und diskutiert. Vorgeschlagen wurden dabei unter anderem ein "Schaufenster der Wissenschaft in der Innenstadt", Kongressräume, Gastronomie und öffentlich zugänglichen Räumen für Erholung und Teilhabe. Der Gedanke einer familienfreundlichen Innenstadt ist ein weiterer zentraler Punkt.
Eine Machbarkeitsstudie zur zukunftsweisenden Nutzung des Gebäudes wird entwickelt. Die Studie wird nicht nur wirtschaftliche Aspekte, sondern auch innovative Nutzungskonzepte und die Einbindung potenzieller Akteure in der Zwischennutzungsphase berücksichtigen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Einbindung der Bevölkerung, dieser ist beim offenen ‚Walk in‘ durch den Kaufhof am Freitag, 24.1., 15 bis 18 Uhr, möglich.
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5 Kommentare
gruendlacher
Wer soll denn die hohe Investition einer Markthalle
finanzieren. Allein die technischen Einbauten und
Ladeneinrichtungen z. B. für eine Fleischerei , einen
Bäcker oder Kühleinrichtungen kosten ein Vermögen.
Bei der schwierigen Konstellation einer möglichen
städtischen Einrichtung wackelt das Projekt schon
jetzt, obwohl noch kein bisschen Umsetzungsidee
angestossen ist. Und politische Kräfte haben da
sowiso keinen Sachverstand. Die Pleite ist gleich mit
zu planen ! Unser Marktamt wirbt seit Jahren für
seine Wochenmarkt-Standorte in der Stadt und
nennt u.a. auch immer den SCHILLERPLATZ als
Adresse. Wer dort in der Nähe wohnt weiss, da steht
ein mobiler Obst=und Gemüsehändler. Von einem
Wochenmarkt kann da nicht annähernd gesprochen
werden. Eine Mogelpackung der unfairsten Art. Jeder
Supermarkt hat da ein besseres Sortiment. Also bitte,
liebes Marktamt , lass auch du die Finger von der
Markt-Diskussion. Misch dich da nicht auch noch ein.
DAS BERÜHREN DER WARE IST POLIZEILICH VERBOTEN...
25.01.2025 18:14 Uhr