Happurg - Seit 2011 warten nicht nur die Happurger darauf, dass „ihr“ Pumpspeicherkraftwerk wieder in Betrieb geht. Nun hat die Sanierung begonnen – für 250 Millionen Euro. Siegfried Walter findet die Summe zu hoch; er verweist auf neue Technologien.
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Spuermeise
Obwohl man die Wiederinbetriebnahme des Speichersees mit seinen 840 MWh durchaus befürworten mag: ein finanzieller Aufwand von 250 Mio EUR für gut 50 Jahre Betrieb bedeutet leider nicht nur von den Stromkunden zu erstattender finanzieller Aufwand, sondern eben auch eine enorme Umweltbelastung, die sich notgedrungen aus den ca. 50.000 Personenmonaten Arbeitsaufwand vor Ort ergibt. Und wenn jemand mit angeblichen "Seltenen Erden" in Batteriezellen daherkommt, dann sollten selbst bei MINT-Bildungsfernen Journalisten die Alarmglocken schrillen: es kann sich nicht um einen Wissensschaftler handeln! Und nein, Pumpspeicher haben einen niedrigeren Wirkungsgrad als Batteriezellen. Und nein, die Lithium-Batterie-Recyklinganlagen laufen seit einiger Zeit, allerdings "beschweren" sich die Betreiber dass (große) Lithiumakkus viel länger halten als ursprünglich gedacht, sie noch immer in Betrieb sind, so dass bislang kaum große Batteriezellen zum Recyklieren zur Verfügung stehen, das dauert noch.
15.01.2025 18:50 Uhr