Schwabach - „So dreist war noch keiner“, urteilte Stadtrechtsdirektor Hähnlein im April 2022: Ein Schwabacher hatte eine denkmalgeschützte Bauhaus-Villa abreißen lassen. Der Makler landete vor Gericht - und das Haus nun im ersten „Schwarzbuch der Denkmalpflege“.
2 Kommentare
Rundundgsund
Da fällt mir zum Thema ein: Die abgebauten Teile des Kohlbauerhauses in Kleinschwarzenlohe bleiben seit der damaligen Pleite der Investoren des Neubauprojekts irgendwie verschwunden und keiner weiß, wo sie sind. Schwer zu glauben. Entweder liegen die Teile in gemieteten Hallen, dann wäre aber irgendwann der Vermieter wegen ausbleibender Zahlungen aufgetaucht, oder sie wurden nach dem damals sichtbar aufwendigen Abbau gleich entsorgt und der groß versprochene Wiederaufbau war nie wirklich geplant. Niemand kann mir erzählen, dass es angesichts der vielen Beteiligten keine Zeugen gibt, die das alles wissen.
23.08.2025 07:20 Uhr