So toll ist ein Kurztrip mit dem Nachtzug nach Stockholm - unsere schönsten Fotos
Einsteigen in Berlin und los: 19 Stunden Zugfahrt bis Stockholm bieten Landschaftswechsel, fremde Bahnhofsansagen und entspannte Momente. Mit dem Zug durch Skandinavien erlebt man entschleunigtes Reisen voller Überraschungen.

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1/39 - Blick vom Katarinahissen auf Södermalm: Der Aufzug hat Geschichte, denn bereits 1883 wurde er als Verbindung zweier Stadtteile erbaut. Nach vorübergehenden Stilllegungen bringt er seit gut einem Jahr die Menschen wieder 38 Meter höher - mit einem fantastischen Ausblick. © Martina Hildebrand

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2/39 - Die schwedische Sprache ist einfach wunderbar - und laut Experten nicht schwer zu erlernen. Bereits beim Lesen erschließt sich meist schon die Bedeutung: Backe, backe kleine Kuchen! © Martina Hildebrand

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3/39 - Pippi Langstrumpf und ihre Gefährten findet man als Souvenir an jeder Ecke und in allen Variationen. Die Buchheldin von Astrid Lindgren ist auch eine kleine Philosophin: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Einfach klasse, oder? © Martina Hildebrand

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4/39 - Das kleine Holzpferd, auf schwedisch dalahäst, ist das beliebteste Mitbringsel aus Schweden. Die Dalapferdchen aus der Region Dalarna gehen auf eine Tradition aus dem 18. Jahrhundert zurück, als in den langen, dunklen Wintern die Bewohner dieses Holzspielzeug in den Stuben anfertigten. © Martina Hildebrand

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5/39 - Temporäres Kunstprojekt in Slussen vom Künstlerkollektiv coyote, das in Stockholm, Frankfurt und Kopenhagen aktiv ist. © Martina Hildebrand

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6/39 - Vergnügungspark Gröna Lund: 1883 eröffnet und auch heute noch eine große Attraktion in den Sommermonaten mit Fahrgeschäften und verschiedenen Bühnen. © Martina Hildebrand

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7/39 - Die tunnel bana, die U-Bahnen in Stockholm, sind schon alleine eine Reise wert für jene, die an in jeder Hinsicht attraktivem Nahverkehr interessiert sind. Zumindest einen Abend sollte man sich nehmen, um ein paar der künstlerisch gestalteten U-Bahnhöfe abzufahren und zu bestaunen. Mehr als 90 der 100 Stationen sind individuell designt. Hier in Hallonbergen etwa haben die Künstler Elis Eriksson und Gösta Wallmark (auch eigene!) Kinderzeichnungen verwendet, um die ohnehin kurze Wartezeit auf den nächsten Zug zu versüßen. © Martina Hildebrand

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8/39 - Station Solna Centrum - eine grün-rote Farbenexplosion: Das riesige Gemälde zeigt einen rot-orangenen Sonnenuntergang über dem Grün der schwedischen Wälder. Die Künstler Karl-Olov Björk und Anders Åberg haben zusätzlich Hunderte von kleine Zeichnungen an die Wände gemalt, die wichtige Themen aus dem Alltag zeigen, darunter auch manch Amüsantes. © Martina Hildebrand

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9/39 - Blau wie der Himmel und goldgelb wie die Sonne: Das sind die Farben der schwedischen Nationalflagge, die dem Wappen der Königsfamilie entnommen sind. © Martina Hildebrand

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10/39 - "Hallo Stockholm!": Bahnhof Stockholm Central © Martina Hildebrand

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11/39 - Immer wieder eine kleine Sensation, wenn die Lemvig-Bahn, die eingleisig auf einer Länge von rund 60 Kilometern zwischen Lemb und Thyboron verkehrt, in den Mini-Bahnhof Vrist einfährt. © Martina Hildebrand

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12/39 - Wenn nicht viel los ist, lohnt es sich, vorab den Knopf zu drücken, sonst zuckelt der Zug womöglich vorüber. © Martina Hildebrand

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13/39 - Stadt am Wasser: Blick auf die kleine Insel Riddarholmen mit der imposanten Riddarsholmskyrkan. Die kleine "Ritterinsel" ist ein Teil von Gamla Stan und gehört zu Keimzelle Stockholms. Die Stadt erstreckt sich über 14 Inseln, die mit 53 Brücken verbunden. © Hans-Joachim Winckler

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14/39 - Die kleinste Skulptur der Stadt mit gerade mal 15 Zentimetern Höhe steht im Hof der Finska kyrkan, der Finnischen Kirche, und wird der "kleine Junge, der auf den Mond sieht" genannt. Er wird täglich liebevoll beschenkt - mal mit Münzen, mal mit Obst oder einer schützenden Folie gegen Regen. Es heißt, dass man nach Stockholm wiederkommt, wenn man ihm über den Kopf streichelt. © Hans-Joachim Winckler

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15/39 - Wachablösung mit viel Tamtam am Königlichen Schloss in Stockholm. © Hans-Joachim Winckler

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16/39 - Nobelpreis-Museum am Stortorget: Museum, in dem man nicht nur alles über den Nobelpreis erfährt, sondern auch über die Nobelpreisträger von 1901 bis heute. © Hans-Joachim Winckler

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17/39 - Mehr Möwen als Tauben in Stockholm - hier ein Exemplar am Skeppsbrokajen. © Hans-Joachim Winckler

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18/39 - Bummeln und Shopping in der Altstadt Gamla Stan, hier in der Vesterlonggatan. © Hans-Joachim Winckler

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19/39 - Schöne Einblicke in kleinere Gassen in der Gamla Stan. © Hans-Joachim Winckler

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20/39 - Immer wieder gibt es viel Amüsantes in den Schaufenstern zu entdecken - hier in Gamla Stan. © Hans-Joachim Winckler

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21/39 - Am ersten Abend sollte man unbedingt auf den Skinnarviksberget (Södermalm) spazieren - im Rucksack eine Decke samt Getränken und Kleinigkeiten zum Essen. Hier treffen sich Touristen und Einheimische zum gemütlichen Tagesausklang mit einem wunderbaren Blick auf die Altstadt. © Hans-Joachim Winckler

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22/39 - Beeindruckend: Statue von Karl XIV. Johann am Schloss. © Hans-Joachim Winckler

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23/39 - "Fimmelstangen": Wieder eines dieser schönen schwedischen Wörter an einem Schaufenster. © Hans-Joachim Winckler

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24/39 - Skulptur im Park Riksplan beim Schwedischen Reichstag. Die schwedische Künstlerin Astrid Göransson hat hier 2021 mit ihrem Kunstwerk die ersten fünf Frauen im Parlament verewigt, stellvertretend für alle, die noch nachfolgen sollen. © Hans-Joachim Winckler

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25/39 - Wasser, Wolken, Sonne: Blick vom Park Riksplan in Richtung Grand Hotel. © Hans-Joachim Winckler

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26/39 - Hier am Strömgatan nahe der Oper lässt es sich gut aushalten, ganz Lagom eben. © Hans-Joachim Winckler

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27/39 - Quer durch Stockholm mit dem etwas anderen Touristenbus. © Hans-Joachim Winckler

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28/39 - Ein Muss in Stockholm ist der Besuch der Fotografiska. Das Fotografie-Museum zählt zu den weltweit größten und wichtigsten Fotomuseen und befindet sich in einem historischen Industriegebäude am Hafen der Insel Södermalm. Sehr schön: Hinterher bei lässiger Musik noch draußen in den Sitzen lümmeln und ein Glas öl (Bier) trinken. © Hans-Joachim Winckler

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29/39 - Ein Museum für ein einziges Schiff, dessen Geschichte es in sich hat: Hier ein Detail der Kriegsgaleone Vasa, die kurz nach ihrem Auslaufen im August 1628 sank und gut 300 Jahre später geborgen wurde. Im Vasa-Museum ist das unglaublich gut erhaltene Schiff zu bestaunen und auf mehreren Ebenen wird dessen Geschichte und die der Ertrunkenen erzählt. © Hans-Joachim Winckler

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30/39 - Lust auf mehr Schiffe? Dann einfach nach der Vasa noch beim Schifffahrtsmuseum nebenan vorbeischauen und mal in einen Eisbrecher reinschauen. © Hans-Joachim Winckler

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31/39 - Nicht erschrecken, hinter dir steht ein Elch! Witzige Wandszenen im Untergrund. © Hans-Joachim Winckler

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32/39 - Davon kann man nicht genug bekommen: Blick auf die Altstadt. © Hans-Joachim Winckler

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33/39 - Knapp eine Stunde dauert die Fahrt mit Schiff zur Insel Vaxholm, deren Kastell auch in den Pippi Langstrumpf-Verfilmungen eine Rolle spielt. Tipp: Das während der Sommersaison (leider) sehr gut besuchte Hembygdsgards-Cafe direkt auf der Wiese am Wasser bietet das perfekte Setting für eine fika-Pause mit Kuchen, Kaffee und guter Laune. © Hans-Joachim Winckler

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34/39 - Spaziergang durch Vaxholms idyllische Sträßchen. © Hans-Joachim Winckler

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35/39 - Skulpturenpark vor dem Moderna Museet in Stockholm. © Hans-Joachim Winckler

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36/39 - Ab in die Schären, zum Beispiel mit der Djurgarden-Fähre in Slussen. Der Stockholmer Schärengarten besteht aus rund 24.000 Inseln und Inselchen. © Hans-Joachim Winckler

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37/39 - Der Aufzug Katarinahissen verbindet zwei Stadtteile miteinander - und wurde schon im 19. Jahrhundert erbaut, dann aber immer wieder mal stillgelegt. Nun aber bringt er Einheimische wieder 40 Meter nach oben - Besucher genießen die Aussicht von der Brücke gerne im Abendlicht. © Hans-Joachim Winckler

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38/39 - Ankunft der kleinen, privat betriebenen Lemvig-Bahn in Lemvig, die einen bis direkt an die Dünen Dänemarks bringt. © Hans-Joachim Winckler

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39/39 - Ankunft in Vrist: Eine Bahnstation wie eine große Hundehütte. Von hier aus sind es nur noch 100 Meter bis zur Nordsee. Besser geht es nicht! © Hans-Joachim Winckler