Nürnberg - Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs in Nürnberg war ein Meilenstein - endgültig beendet ist der juristische Streit damit nicht. Der Bund Naturschutz (BN) wagt einen vielleicht letzten Vorstoß.
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KPM
Der Bund Naturschutz wollte einen Kompromiß mit der Stadt , der in Wetzendorf und in der Südstadt viele Verbesserungen gebracht hätte. Am Ende gab es dafür keine Mehrheit im Stadtrat. Die Stadtverwaltung hat allein 4 Jahre Verzögerung bewirkt, weil sie von 2015 bis 2019 brauchte, um eine UVP vorzulegen. Das bleibt stets unerwähnt. Ist den Leserkommentatoren eigentlich klar, daß während der 15 Jahren Bauzeit die Staus wie bei jeder Baustelle schlimmer werden als heute und ob es danach besser wird darf bezweifelt werden, wenn man den LKW-Verkehr auf der A6 sieht. Die kreuzungsfreie Abkürzung zwischen zwei Autobahnen wird von vielen LKWs genutzt werden. Zu bedauern sind die Anwohner, die den Umleitungs- und Baustellenverkehr über diese lange Zeit ertragen müssen. Der Kämmerer hat öffentlich bekannt, dass er nicht weiß, wie er einen städt. Anteil von mindestens 300 Millionen aufbringen soll, der Schuldendienst müsse über Einsparungen im laufenden Haushalt finanziert werden.
27.09.2024 19:55 Uhr