Vielfältiges Malta: Prachtbauten, Naturparadies und ganz viele Eroberer
Malta hat alles, was ein Traum-Uraubsziel braucht: Neben idyllischen Stränden punktet die Insel mit Aktivsport-Angeboten und reicher Kultur, nachdem viele Eroberer ihre Spuren hinterließen. Und zuletzt entwickelte sich Malta zum Foodie-Hotspot.

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1/18 - Malta zwischen Europa und Afrika im Mittelmeer gelegen: Die kleine Insel fasziniert durch ein reiches kulturelles Erbe, geprägt von vielen Eroberern. © Lea-Verena Meingast

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2/18 - Überall auf Malta, wie hier in Rabat, findet man wunderschöne, typisch bunte Balkone, die wohl ein Erbe der arabischen Epoche sind (870-1090). Sie dienten als geschützte Logenplätze, von denen sich, hinter Vorhängen, das Stadt- und Straßenleben beobachten ließ. Sie waren dazu bestimmt, Frauen vor neugierigen Blicken zu bewahren, ihnen aber den Blick auf die Straße zu ermöglichen. © Lea-Verena Meingast

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3/18 - Nach der türkischen Belagerung von Malta 1565 wurde ein Jahr später der Grundstein zur neuen Hauptstadt Valletta gelegt sowie mit dem Bau der neuen Befestigungsanlagen begonnen. Der römisch-katholische Johanniterorden gründete sie und legte einen privaten Erholungsgarten an. Die "Upper Barakka Gardens" bieten eine tolle Aussicht über den Großen Hafen. © Lea-Verena Meingast

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4/18 - Ein doppelter Bogengang umgibt große Teile der Grünanlage. 1824, unter der britischen Kolonialherrschaft, wurden die "Upper Barakka Gardens" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine Büste Winston Churchills erinnert noch an die englische Herrschaft. Täglich um 12 Uhr wird ein Kanonenschuss als Salut abgefeuert. © Lea-Verena Meingast

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5/18 - Im Lauf der Geschichte haben die Römer, die Araber, die Franzosen und die Briten Malta erobert und ihre Spuren hinterlassen. © Lea-Verena Meingast

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6/18 - 1964 erlangte Malta nach langen Verhandlungen Unabhängigkeit von den britischen Besatzern. Noch heute ist aber der britische Einfluss an vielen Orten zu spüren. Englisch ist Amtssprache auf Malta, es herrscht Linksverkehr. Nostalgische englische Telefonzellen und Briefkästen sowie Pubs prägen das Ortsbild. © Lea-Verena Meingast

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7/18 - Englische Sprachschulen haben auf Malta Tradition. Sehr beliebt bei jungen Leuten und Sprachschülern sind die St. Julian’s und Spinola Bay auf Malta mit Promenade direkt am Wasser und vielen kleinen bunten Fischerbooten. Am nördlichen Ende beginnt das Vergnügungsvirtel von Malta. Dort findet man viele der Sprachschulen, sowie Clubs und Restaurants. © Lea-Verena Meingast

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8/18 - Maltas Hauptstadt Valletta ist für ihre besondere Architektur, ihre Museen, Paläste und prachtvollen Kirchen bekannt. © Lea-Verena Meingast

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9/18 - Ein barockes Wahrzeichen der Stadt ist die beeindruckende St. John’s Co-Cathedral. In ihrem aufwändig gestalteten Innenraum befindet sich Caravaggios Meisterwerk "Die Enthauptung Johannes des Täufers". © Lea-Verena Meingast

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10/18 - Barock ist der einheitliche Baustil in Valletta. Vom italienischen Architekten Francesco Laparelli 1566 am Reißbrett entworfen, sollte sie eine Idealstadt sein: ästhetisch-funktional, gut zu verteidigen und den zeitgenössischen Anforderungen der Maltesischen Ritterorden genügend. In Hinblick auf die osmanischen Angriffe dieser Zeit war alles auf strategische Verteidigung ausgelegt, auf die Kontrolle des größten Naturhafens des Mittelmeers, umgeben von Forts – das prägt bis heute das Antlitz der Stadt. © Lea-Verena Meingast

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11/18 - Malta bietet alle Vorzüge einer mediterranen Küche, wurde stark von der englischen und italienischen Küche geprägt. Malta hat sich zu einem Foodie Hotspot entwickelt und kann sieben vom Guide Michelin ausgezeichnete Sterne-Restaurants vorweisen, fünf Bib Gourmands und 40 weitere vom Guide Michelin empfohlene Restaurants. © Lea-Verena Meingast

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12/18 - Idyllische kleine Häfen, wilde Felsküsten, versteckte Buchten sowie Traumstrände mit türkisblauem Meer locken Touristen, auch zu vielseitigen Outdoor-Aktivitäten:. Ob Kajak-Tour durch Grotten, schnorcheln, tauchen, surfen, Mountainbiking, klettern oder wandern, zum Beispiel durch einen der Nationalparks. © Lea-Verena Meingast

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13/18 - Die "Drei Städte" Vittoriosa, Senglea und Cospicua liegen wie ein Dorftrio im Herzen des historischen Zentrums von Malta, direkt gegenüber von Valletta und dem Grand Harbour (hier Blick von Senglea auf Valletta). Sie bieten einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte, denn sie waren fast allen Völkern, die je hier siedelten, Wohnstätte und Festung. Als erste Heimat des Johanniterordens, sind die Paläste, Kirchen, Forts und Bastionen der Drei Städte um einiges älter als die von Valletta. © Lea-Verena Meingast

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14/18 - Gardjola Gardens in Senglea: Der auf der Bastion zu findende kleine Park geht angeblich auf einen persönlichen Entwurf des Großmeisters de Sengle zurück. An der Spitze der Bastion liegt der Beobachtungsposten Il Gardjola (auch Vedette genannt), mit prachtvollem Blick über den Grand Harbour. © Lea-Verena Meingast

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15/18 - Im Zweiten Weltkrieg war Malta hart umkämpft. Obwohl es eines der kleinsten Länder Europas ist, musste es dank seiner strategischen Lage an den Hauptversorgungslinien nach Nordafrika und zum Suezkanal einige der heftigsten Kämpfe überstehen. © Lea-Verena Meingast

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16/18 - Mdina ist die ehemalige Hauptstadt von Malta, versprüht mittelalterlichen Charme und wird auch "die stille Stadt" genannt. Früher war sie bedeutend, heute ist es ein kleines Dorf mit nur etwa 400 Einwohnern. Kein Autoverkehr stört die Zeitreise in die eindrucksvolle majestätische Geschichte, stattdessen sind Touristen hier zu Fuß oder mit Pferdekutsche unterwegs. © Lea-Verena Meingast

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17/18 - Auf Arabisch bedeutet Mdina "von Mauern umgebene Stadt". 4000 v. Chr. war sie besiedelt, 700 v. Chr. befestigten die Phönizier die Stadt. Sie besticht durch schmale und äußerst verwinkelte Gassen. Das hatte taktische Gründe: So konnte man im Falle einer Verfolgung mit Pfeil und Bogen schnell fliehen und dem Angreifer entkommen. © Lea-Verena Meingast

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18/18 - Malta ist beliebter Film- und Serien-Drehort und wurde schon als „Mini-Hollywood“ bezeichnet. Gedreht wurde hier schon für „Game of Thrones“, „Troja“ und „Gladiator“. Rund 300 Sonnentage im Jahr tragen zum reibungslosen Ablauf von Dreharbeiten bei. © Lea-Verena Meingast