NIEDERHOFEN/OBERHOCHSTATT - Das Orientalische Zackenschötchen (Bunias orientalis), ein aus Osteuropa und Sibirien eingewanderter Kreuzblütler, breitet sich in einigen Regionen Bayerns aus. Auch im hiesigen Landkreis.
30.05.2024 15:00 Uhr

Im Auftrag des Landschaftspflegeverbands bekämpfen im mittlerweile vierten Jahr Ehrenamtliche die Ausbreitung oberhalb Niederhofen/Oberhochstatt.

Die Ausbreitungsschwerpunkte sind die wärmeren Gebiete in Bayern.

Findet die Pflanze entsprechende Standortbedingungen, so bildet sie zum Teil großflächige, dichte Bestände.

Dadurch können landwirtschaftliche Kulturpflanzen zurückgedrängt werden.

Eine frühzeitige Regulierung auf landwirtschaftlichen Flächen ist für Landwirte in betroffenen Gebieten wichtig.

Oft wird sie mit Ackersenf und Raps verwechselt.

Die Art hat gute Regenerationsmöglichkeiten (z. B. aus Wurzelstücken) und wird deshalb durch Bodenbearbeitung gefördert.

Auch Erdtransporte tragen beispielsweise zur weiteren Ausbreitung bei. Sie muss als Sondermüll entsorgt werden und kann derzeit kostenlos am Bauhof Treuchtlingen abgeliefert werden.