Nürnberg - Dass der Wechsel eines Ausrüsters derart heftige Reaktionen provoziert, hat sich der DFB wohl nicht vorstellen können. Dabei hätte kurzes Nachdenken diese Fehlentscheidung verhindern helfen können, kommentiert NN-Chefredakteur Michael Husarek.
3 Kommentare
Korrekturleser
„Sollte es nicht naheliegend sein, die Nationalelf weiterhin in Drei-Streifen-Trikots auflaufen zu sehen?“
Naheliegend ja, aber nicht selbstverständlich. Offensichtlich hat Nike ein günstigeres Angebot als Adidas abgegeben. Sowas nennt sich Marktwirschaft. Noch dazu völlig korrekt in einem Land, dessen Wirtschaftsminister stolz darauf ist, mit Deutschland nie was anfangen zu können und Patriotismus zum sich übergeben findet. Also was gibts da zu beanstanden? Mal gewinnt man, mal verliert man.
Vielleicht am Ende doch gut für Adidas, auf Dauer nicht mit lila-rosa Trikötchen und einer Mannschaft, die auch gerne mal nach der Vorrunde heim fährt, in Verbindung gebracht zu werden.
22.03.2024 20:39 Uhr