Nürnberg - Nach der Pleite ihres Projektentwicklers ist der Frust bei Wohnungskäufern in Nürnberg groß. Im Augenblick können sie wenig tun außer abzuwarten. Die Betroffenen wollen sich wenigstens gegenseitig stützen - auch mit einer Forderung an die Politik.
2 Kommentare
FresherFranke
@mnbg kann man machen, passiert auch, wie zum Beispiel im Handelsblatt. Allerdings stellt man dann schnell fest, dass die von dir vorgeschlagene Betrachtungsweise viel zu eindimensional ist. In dem vorliegenden Fall war vordergründig der Ausfall von Geldgebern der Punkt. Natürlich spielen gestiegene Energiekosten und hohe Zinsen auch eine große Rolle.
Wenn man das Problem aber ganzheitlich angehen will, sollte man zusätzlich mal überlegen, warum wir in Deutschland 16 Bauordnungen und 16 Antragsverfahren haben, die das serielle Bauen so immens erschweren. Außerdem sind die exorbitant steigenden Bodenpreise ein massives Problem, die bestimmt nicht durch staatliche Überregulation entstehen, sondern eher durch zu wenig Regulation.
Ein freier Markt funktioniert halt nur dann wirklich gut, wenn das angebotene Produkt gut reproduziert werden kann und dadurch Skalierungsfaktoren genutzt werden können. Das geht bei Boden halt nicht.
05.09.2023 14:50 Uhr