
Die Steiner dürfen sich gestern gewundert haben, dass den ganzen Tag über ungewöhnlich viele Rettungswagen auf den Straßen unterwegs waren. Der Grund: Eine Großübung der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth (AGNF) mit 40 künftigen Notfallsanitäterinnen und -sanitätern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen.
Simuliert wurden an unterschiedlichen Stellen in der Stadt Notfallsituationen wie Kreislaufstillstand, eine Geburt mit Notversorgung des Neugeborenen oder auch ein Busunglück mit gleich mehreren Verletzten. Insgesamt waren zwölf Rettungswagen im Einsatz, jeweils besetzt mit einem Schüler-Team, das von einer Lehrkraft begleitet wurde. Eine eigens eingerichtete Leitstelle koordinierte die Alarmierungen und Fahrzeugbewegungen.
„Diese Übung ist von großer Bedeutung für uns“, sagte Sebastian Habicht von AGNF. „Den Schülerinnen und Schülern bietet sich hier die Gelegenheit, unter Realbedingungen zu arbeiten und sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen, und das auf engstem Raum.“


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