FÜRTH - Eine 24-Stunden-Versorgung, wie die am Fürther Klinikum, ist kostenintensiv. Immer wieder gibt es deshalb die Forderung, eine Gebühr für Patienten zu erheben. Der Chef der Zentralen Notaufnahme am Fürther Klinikum hat dazu eine deutliche Meinung.
2 Kommentare
5ras
Von einer Gebühr halte ich da auch nix. Es muß einfach schon gleich am Eingang zur Notaufnahme bewertet werden, und idealerweise ist nebenan gleich eine größere Bereitschaftspraxis, die kleinere Wehwehchen übernimmt, um die Notaufnahme freizuhalten für Notfälle.
Selbst bin ich vor ein paar Jahren nach einem Fahrradsturz per Taxi in die Notaufnahme gefahren, wurde kurz bewertet, auf Statur "orange" gesetzt und bin nahezu sofort sehr gründlich untersucht und letztlich dabehalten worden - Schultergelenksprengung, OP, Metall eingebaut. Da die Zugangshürde zu erschweren, nur weil man nicht mit dem Blaulichtauto daherkommt, wäre definitiv das falsche Signal. Manch Unwohlsein und Ziehen im Arm ist halt doch ein sich ankündigender Herzinfarkt, und wer sich nicht in die Notaufnahme traut, weil er da womöglich was zahlen muß, stirbt dann schlimmstenfalls alleine daheim :(
23.04.2023 10:37 Uhr