
Für die Weihnachtsshopping-Saison hat Amazon eine Neuerung eingeführt, die Millionen Kundinnen und Kunden betrifft. Gerade, weil in den kommenden Tagen einige Sales bei dem Online-Riesen bevorstehen, können Weihnachtsgeschenke zu billigen Preisen erworben werden. Denn es stehen der Singles Day (11. November), der Black Friday (25. November) sowie der Cyber Monday (28. November) bevor. Gerade in Zeiten der Inflation eignen sich solche Events, um gewünschte Artikel für einen erschwinglichen Preis zu ergattern.
Doch für viele Kundinnen und Kunden gestaltet sich der Kauf der reduzierten Ware problematisch - zumindest tat er das, bevor die Neuerung in Kraft trat. Wegen des zeitlichen Abstands der Mega-Sales zu Weihnachten, wäre eine Rückgabe von möglicherweise falsch gewählten Geschenken nämlich nicht möglich.
Rückgabe bis ins Jahr 2023
Amazon erklärt nun aber auf der eigenen Website, dass "die meisten Artikel, die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember gekauft werden, bis zum 31. Januar 2023 zurückgegeben werden" können. Wer also ab sofort und während der Rabatt-Tage bestellt, kann sich bis zu fast drei Monate Zeit lassen, um die erworbenen Artikel wieder zurückzugeben.
In die neue Regelung sind alle Artikel inbegriffen, die von Amazon selbst oder von gewerblichen Marketplace-Händlern verkauft werden, heißt es laut giga.de.
3 Kommentare
Memento_Mori
Und jetzt frage man sich, warum Amazon über Zeitarbeit Mitarbeiter sucht, Waren aus Spanien versendet, aber mit Luxemburger Standort die Rechnung ausstellt usw. Sollte nordbayern.de nicht lieber auf den arg geschundenen Einzelhandel der Region aufmerksam machen?
Ok. Die Nürnberger Innenstadt ist eine abgetakelte Käuferrennstrecke geworden. Ramschläden und Leerstand. Und Spielzeugläden im Herzen der Spielzeugstadt? Totentanz in den Abteilungen und 4 - 5 kleine Läden.
Natürlich ist Amazon praktisch. Passend zur schwindenden Intelligenz der Bürger muss man nur Klickiklicki machen und ein Heer an unterbezahlten Lemmingen bringt den Krempel bis zur Tür. Dabei ist Amazon ein Schmarotzer an der Infrastruktur, denn die Steuern und Gewinne fließen ins Ausland.
Natürlich bin auch ich nicht frei von Schuld. Aber was bleibt einem übrig, wenn es kaum noch ein Fachgeschäft in der Innenstadt gibt?
Feiern wir also einen Shopping-Event und Amazon, während die Herzen der Städte ausbluten.
<em>Vielen Dank für Ihr Feedback, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Leserinnen und Lesern ein breites Angebot an Nachrichten zu bieten. Selbstverständlich berichten wir auch über die Lage des Einzelhandels in dieser Zeit, allerdings ist der Online-Handel und auch Amazon für viele Verbraucher mittlerweile zum Alltag geworden, weshalb wir auch darauf eingehen wollen. Liebe Grüße aus der Online-Redaktion </em>
09.11.2022 05:54 Uhr