Nürnberg - In Freiburg wird in Grundschulen und Kindertagesstätten künftig auf Fleisch verzichtet. Wie sieht man das in den Kitas der Region? In Altdorf und Nürnberg machen Einrichtungen schon länger gute Erfahrungen mit einer rein vegetarischen Ernährung.
2 Kommentare
dickerschlemmer
Oh, was für ein Aufstand! Viel wichtiger als die ideologische Ausrichtung ist die Qualität und Ausgewogenheit des Essens.
Frisches Gemüse und Obst ist bestimmt gut für alle, wenn es entsprechend zubereitet wird und die Kinder es auch gerne Essen.
Ich bin geboren 1956 und aufgewachsen mit dem Gemüse und Obst aus dem Selbstversorgergarten. Das war total vegetarisch, wenn meine Mutter uns dem Arzt vorgestellt hat, sagte der immer: "Kochen Sie ihren Kindern eine Leber".
Die Karotten waren im Erdkeller eingebuddelt in Sand, aber irgendwann schmeckten die alten Dinger nicht mehr gut. Die Kartoffeln hatten schon halbmeterlange Keime und wurden trotzdem gegessen. Eigentlich "Säuleskartoffeln" nur noch für die Schweine geeignet.
Manchmal sind wir am Sonntag in die Wirtschaft gegangen und ich habe einen halben Schweinbraten essen dürfen oder sehr selten einen Kalbsnierenrollbraten. Oh ich habe das geliebt.
In der Schulzeit ab 1963 Haferflocken mit Milch jeden Morgen.
Ich war ein dürrer Hering.
02.11.2022 18:33 Uhr