
SCHWABACH - Johannes Brunner und Raimund Ritz haben Pflastersteine in die Schaufenster des verlassenen Geschäftshauses der Schwabacher Eisenwarenhandlung Prell geworfen und damit eine kontroverse Diskussion entfacht: Ist das Kunst, oder gehört so etwas verboten? Am Samstag, 7. August, hat die Kunstbiennale "Ortung" begonnen, zu der die Aktion gehört. Wir haben uns von einem der Künstler erklären lassen, was das Ganze eigentlich sollte und soll.
2 Kommentare
luwa
Scheiben einwerfen als „Kunst“? Nun ja, wenn sich Vandalismus als neue Kunstform etabliert dann bitte ich um die Adressen dieser „Kunstrichtungserfinder“. Ich möchte dann dort doch zu gerne in dieser neuen Kunst tätig werden, schätze die haben an ihren Häusern genug Glasscheiben.
Was ich jetzt noch an dem sehr bedeutenden Artikel in der Zeitung vermisse ist, dass genauere Angaben fehlen: wie groß muss der Stein sein, aus welcher Entfernung soll er geworfen werden und wie ist die Wurfhaltung (wie beim Kugelstoßen oder beim Diskuswurf?). Dient doch der Artikel für die ganzen Möchtegernkünstler (alte Bezeichnung: Chaoten) als Motivation und Anleitung. Und diese „Künstler“ gehen ja auch straffrei aus, ist es doch Kunst. Sollte der Staat dagegen vorgehen kann man dann doch den Vorwurf bringen mit Hinweis auf die Nazizeit und der „entarteten Kunst“. Das wollen wir doch nicht?!
07.08.2021 09:50 Uhr